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Abnehmen mit Ernährung
Rüdiger Hahn
Bergweg 16
85293 Reichertshausen
Deutschland

Tel.: +49 8441 5575
Mobil: +49 172 8374155
ruhahn(at)yahoo.de

Adipositas die Definition

BMI Body Mass Index berechnen

Woher kommt Übergewicht

Klassifikationen

Häufigkeit von Übergewicht

Risikofaktoren und Ursachen

Krankheiten und Komplikationen

Diagnose

 

 

 

 

Übergewicht was ist das eigentlich?

 

 

Adipositas die Definition

 

Übergewicht (Lat.: Adipositas) ist eine häufige Begleiterscheinung von Wohlstand in der Industriegesellschaft. "Übergewicht betitelt ein über die Norm hinausgehendes Körpergewicht, nicht jedoch zu verwechseln mit normalem Übergewicht. Doch was ist schon "Normal"? 

 

 

Hierzu gibt es verschiede Indizes die Größe und Gewicht miteinander in Relation setzen. Verschiedene Forschungen haben die beiden folgenden, nämlich den BMI und den Broca Index formuliert.

 

Body-Mass-Index (BMI)Fettleibigkeit, Bierbauch, Beleibtheit schlagen bei Männern ab 30Jahre immer öfter zu

 

BMI = Körpergewicht (kg) : Körpergröße (m)2

Vorteil

  • er ist für fast alle Körpergrößen geeignet

Nachteil

  • kompliziertere Rechnung
  • Körperzusammensetzung wird nicht berücksichtigt

 

Der Broca-Index

 

Normalgewicht = Körpergröße in cm - 100

Ein Über- oder Unterschreiten drückt sich Prozentual aus.

Vorteil

  • Der Broca-Index ist einfach zu berechnen

Nachteil

  • es wird keine Schwankungsbreite berücksichtigt
  • der Index ist nur für Größen zwischen (160 cm und 180 cm) geeignet
  • die Körperzusammensetzung findet keine Berücksichtigung

 


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Woher kommt Übergewicht

 

Die erste Antwot auf diese Frage sollte jedem klar sein. Die häufigste Ursache ist ein nicht adäquate Ernährung. In der Moderne gab es eine Werteverschiebung weg vom bewussten Essen. Für viele Menschen ist Essen einfach ein Mittel zum Zweck geworden. Oder noch schlimmer; man genießt es zwar, lässt sich aber von Modernen Lebensmitteln mit viel Geschmacksverstärer blenden. Beispiel: Eine große Amerikanisch Fast Food Kette.

 

Die Produkte haben keinen ausgeglichenen Nährstoffanteil. Die Fette sowie Zukceranteile stehen nicht im richtigen Verhältnis zu den wertvollen Molekületten.

 

Führen Sie Ihrem Körper Kolehydrate und Fette zu müssen die Nährstoffe verarbeitet werden. Selbstredend ist ein zu hoher Anteil an Nährstoffen nicht verarbeitbar. Zumal bei einem niedrigen Grundumsatz und zu wenig Sport oft wesentlich weniger Nährstoffe benötigt werden als man dem Körper zumutet.

 

Bios Life Slim erleichtert nachweislich das Abnehmen

 

 

Eiweiß kann ohne Kohlehydrate nicht dauerhaft gespeichert werden. Daher sollten Sie abends keine Kohlehydrate mehr zu sich nehmen.

 

Alkohol konsum steigert das Hungergefühl. Die Getränke haben auch selbst Kalorien. Zucker, sogar Kohlehydrate (Beispielsweise Bier) und andere Inhaltsstoffe.

 

Somit lagert der Körper die Überschüssige Energie aus Zucker in die Fettzellen ab. Der Fettgehalt im Körper steigt.

 

Durch mangelnde Muskelmasse sinkt auch der Energieverauch im Körper. Was auch wiederum die Fettverbrennung vermindert.

 

Durch Diäten begeben Sie sich ein einen Teufelskreis. der nur schwer zu durchbrechen ist. Denn klassische Diäten bauen Muskelmasse UND Fettmasse ab. Wie bereits beschrieben sinkt der Grundumsatz und der sog. JoJo Effekt entsteht.


 

Klassifikation von Übergewicht und Adipositas bei Erwachsenen (nach WHO 2004)


Kategorie

BMI (kg/m2)

Broca-Übergewicht (in % ca.)

Untergewicht

< 18,5

-

Normalgewicht

18,5-24,9

-

Übergewicht

25-29,9


Adipositas Grad I (mäßig)

30-34,9

0-20

Adipositas Grad II (deutlich)

35-39,9

20-70

Adipositas Grad III (extrem)

>40

>70

 

Häufigkeit

 

Einer von drei Erwachsenen in der Bundesrepublik ist übergewichtig. Damit handelt es sich bei Übergewicht um eine Volkskrankheit. Im jüngeren Lebensalter sind eher Männer betroffen, ab dem vierzigsten Lebensjahr sind eher Frauen die leidtragenden.

Auffällig ist, dass es in den letzten Jahren immer häufiger übergewichtige Kinder gibt. Diese Entwicklung ist bedenklich, weil übergewichtige Kinder ein erhöhtes Risiko haben, im Erwachsenenalter Erkrankungen wie Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit etc. zu entwickeln. Und das unabhängig von der Ernährung.


 

 

 

Risikofaktoren und Ursachen

 

Übergewicht kann nur entstehen, wenn die tägliche Kalorienaufnahme langfristig höher als der Energieverbrauch des Körpers ist. Dies wird positive Energiebilanz genannt.

 

Man geht aktuell davon aus dass folgende Faktoren eine Rolle bei Fettleibigkeit und Übergewicht spielen.

 

Die Veranlagung

 

Es ist seit langem bekannt, dass Übergewicht innerhalb von Familien gehäuft vorkommt. Der Grundumsatz ist die Verbrennung von Kalorien in völliger Ruhe.

Es scheint als wäre die Höhe des Grundumsatzes genetisch festgelegt. So gibt es also Menschen, die in Ruhe viel Kalorien verbrennen und dementsprechend mehr essen können ohne dabei zu zu nehmen, und Menschen, die weniger Kalorien verbrauchen. Bei der zweiten Gruppe ist selbstredend das Risiko, übergewichtig zu werden, höher. Den Grundumsatz kann man durch regelmäßigen Sport erhöhen.

 

 

 

Psychologische Aspekte

 

Die psychologische Komponente bei Übergewicht ist nicht zu unterschätzten. Angst, Kummer, Langeweile, Stress, Frust oder auch mangelndes Selbstbewusstsein sind oft Auslöser von "Heißhungerattacken".

 

Störungen im Essverhalten

 

Korpulentere essen häufiger und schneller als normalgewichtige Menschen. Das Sättigungsgefühl stellt sich auch bei hoher Kalorienzufuhr später ein. Möglicherweise ist dies hormonell bedingt: Bei jeder Mahlzeit wird der Magen gedehnt. Dann sendet er entsprechende Signale durch Hormone und Nervenreize an das Gehirn. Das Gehirn wird also informiert, ob und wann der Magen voll ist und meldet dann: Stopp, ich bin satt. Ist diese Übermittlung gestört, stellt sich das Sättigungsgefühl zu spät ein, und die betreffende Person isst mehr als eigentlich nötig.

 

Medikamente

 

Cortisonpräparate können den Appetit steigern, ebenso wie Hormonpräparate, z.B. die Antibabypille.

Dies kann zur Steigerung der Nahrungsaufnahme führen.

 

Mangel an Bewegung

 

Bewegungsmangel und zu wenig Sport sind in den Industriestaaten allgemein ein weit verbreitetes Problem. Mit dem Resultat dass der Energieverbrauch im Körper der Menschen eher niedrig ist. Somit begünstigt sich die Entstehung von Herz-Kreislauf Erkrankungen.

 

Grunderkrankungen

 

Die Nebenniere, die Schilddrüsenunterfunktion oder Tumore können in seltenen Fällen ebenfalls zu hormonellen Schwankungen führen. Diese sind allerdings eher die Ausnahme.

 


Krankheiten und Komplikationen

 

Jedes Jahr sterben laut WHO ca. 4,9 Millionen Menschen wegen des Rauchens, 4,4 Millionen wegen ihres hohen Cholesterinspiegels, 2,6 Millionen Menschen durch Übergewicht, und 7,1 Millionen, wegen zu hohen Blutdrucks. Weitere Risikofaktoren sind Übergewicht,hoher Zucker- und Salzkonsum sowie mangelnde Bewegung.

 

Die negativen gesundheitlichen Folgen von Körperfülle sind vielfältig und betreffen fast alle Organe. Jedes zusätzliche Kilo muss mit Energie versorgt- und auch herumgetragen werden. Das belastet den gesamten Organismus.

 

Hier die häufigsten Komplikationen in der Zusammenfassung:

 

Herz-Kreislaufsystem

 

Bei Dickleibigkeit muss das Herz ständig Zusatzarbeit leisten, um das Fettgewebe ausreichend mit Blut zu versorgen. Der Körper hält ständig Wasser und Natrium zurück, was die Entstehung von Bluthochdruck begünstigt. Auch dadurch wird das Herz belastet. Die Folgen sind Herzinfarkt, Angina pectoris und chronische Herz-insuffizienz.

 

Diabetes mellitus

 

Übergewicht ist der größte Risikofaktor um Diabetes mellitus Typ 2 zu begünstigen.

 

Lunge

 

Auch die Lunge leistet Mehrarbeit. Oft jedoch reicht aber die Kapazität der Lunge nicht aus. Dadurch entwickelt sich ein chronischer Sauerstoffmangel. Dies wird noch durch Störungen der Atmung während des Schlafes (Schlaf-Apnoe-Syndrom) verstärkt. Schläfrigkeit während des Tages, lautes Schnarchen und ruhelosen Schlaf sind die Folgen. Diese Beschwerden bilden sich nach Reduzierung des Gewichts meist vollständig zurück.

 

Gelenke

 

Wirbelsäulenbereich, Knie- und Sprunggelenken sowie Hüftgelenke werden von erhöhter Leibesfülle negativ beeinflusst . Verschleiß und chronischen Schmerzen sind die Folge. Leider kann in vielen Fällen nur noch Operation oder die Einnahme von starken Schmerzmitteln helfen.

 

Erektionsstörungen

 

Männer mit Übergewicht oder Adipositas leiden drei mal so oft an Erektionsstörungen wie normalgewichtige.

 

Die Zahl beruht auf einer wisschenschaftlichen Untersuchung der Universität Kopenhagen an der an fast 40.000 teilnehmenden Männern in elf Einzelstudien teil nahmen.  Nach einer Gewichtsabnahme wurde bei den Probanten eine Belebung der Libido festgestellt . Übergewicht begünstigt Diabetes und Gefäßverkalkung. Diese beiden Krankheitsbilder sind schlecht für die Potenz.

 

Weitere Stoffwechselstörungen

 

Besonders häufig sind Fettstoffwechselstörungen, die mit einer Erhöhung des für das Herz-Kreislaufsystem gefährlichen LDL-Cholesterins und der Triglyceride einhergehen. Außerdem drohen Leberverfettung, Gicht und Gallensteine. Besuchen Sie zu diesem Thema auch unsere Internetseite: www.Natuerlich-Cholesterinsenken.de

 

 

Diagnose

 

 

Sie können bereits zu Hause, nach einem kurzen Blick auf die Waage und der Durch Fettsucht sterben jedes Jahr 2,6 Millionen Menschen WeltweitBerechnung Ihres BMI oder Broca-Index feststellen ob Sie tatsächlich Übergewichtig sind oder nur etwas korpulent. Ist das Broca-Normalgewicht um 20% überschritten oder liegt ein BMI von 30 vor, sollten Sie auf jeden Fall Ihr Gewicht reduzieren. Sie oben genannte Komplikationen. Nur bedingt behandlungsbedürftig ist ein geringes Übergewicht (BMI 25-30). Vor allem dann wenn bereits zusätzliche Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems oder eine Zuckerkrankheit vorliegen.

 

Ihr Hausarzt wird zunächst Blutuntersuchungen, Ultraschall von Leber und Gallenblase sowie EKG durchführen, um zu sehen, ob Sie bereits an Organschäden durch das Übergewicht leiden. Organische Ursachen für das Übergewicht können durch eine gründliche Untersuchung weitgehend ausgeschlossen werden.

Nun können Sie zusammen mit Ihrem Arzt und/oder einem Ernährungsberater das Behandlungsziel und die Therapie festlegen.

 

 


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