Archiv für die Kategorie „Baby und Kind“

HIPP Babynahrung ist Mars tauglich

Donnerstag, 16. Juli 2009

Babynahrung ist Mars tauglich
Fruchtgläschen des bayerischen Babykostexperten sind Bestandteil der Mars 500 Mission

Moskau/Pfaffenhofen (ots) - Experten der Europäischen Weltraumbehörde ESA und des Instituts für Biomedizinische Probleme (IBMP) setzen in der Ernährung für einen Weltraumflug zum Mars auf deutsche Babykost.


Der deutsche Bundeswehrhauptmann Oliver Knickel beendete erfolgreich seinen simulierten 105-Tage-Flug zum Mars. Im Rahmen der Mars 500 Mission verbrachte er gemeinsam mit seinen fünf internationalen Kollegen die letzten drei Monate in drei hermetisch von der Außenwelt abgeschlossenen Modulen im IBMP in der Nähe von Moskau. Neben einem Wohn- und Forschungsbereich stand für die Mars-Crew auch ein Vorratsmodul mit Verbrauchsmaterial und abgepacktem Essen bereit. Unter der streng rationierten Astronautennahrung befanden sich auch mehrere hundert Gläschen des bayerischen Babykostherstellers HiPP.

hipp

Die beliebten Früchte-Klassiker wie “Banane in Apfel” sorgten nicht allein für Abwechslung auf dem täglichen Speiseplan der Crew, sie dienten auch wissenschaftlichen Forschungszwecken. So wurde zum Beispiel die Auswirkung auf den Blutdruck bei regelmäßigem Konsum von Fertignahrung untersucht. ESA und IBMP wählten die Fruchtgläschen des deutschen Marktführers aus Pfaffenhofen aufgrund ihrer guten Zusammensetzung aus wichtigen Vitaminen, Ballaststoffen, bioaktiven Schutzstoffen und natürlichem Fruchtzucker aus. Im Vergleich zu industrieller Fertignahrung wird Babykost unter ernährungswissenschaftlichen Gesichtspunkten ausgewogen zusammengesetzt und schonend hergestellt. Die HiPP Früchte sind daher als milde Zwischenmahlzeit besonders bekömmlich. Auch die Vakuumversiegelung, eine lange Haltbarkeit sowie die handliche Portionsgröße waren wichtige Auswahlkriterien. Weitere Informationen unter Hipp.de

Die Ausgewogenheit ist das wichtigste

Mittwoch, 24. Juni 2009

Ganztagesbetreuung in den Kitas und Nachmittagsunterricht sind das Konzept der Zukunft. Doch was isst der Nachwuchs den ganzen Tag? Und wer sorgt für die richtige Ernährung?

Rohkost, Pute und Reis? Oder doch Pizza, Schweinsbraten und Knödel? Kinder- und jugendgerecht zu kochen ist nicht immer einfach – das wissen nicht nur Eltern sondern auch Kindergärten und Schulen. Einerseits möchte man den Wünschen der Kinder gerecht werden, andererseits stellen pädagogische Einrichtungen an sich selbst den Anspruch, für die gute Ernährung ihrer Zöglinge Sorge zu tragen.

„Ursprünglich war meine Ideologie, nur einmal die Woche ein Fleischgericht anzubieten und ansonsten Gemüsegerichte. Aber das zieht bei den Jugendlichen nicht“, klagt Stephan Nagel, Chef der Cateringfirma „Nagel Outdoor“. Er beliefert neben dem Schulzentrum in Geretsried auch den Evangelischen Kindergarten. „Natürlich gibt es bei uns auch Klassiker wie Käsespätzle“, erklärt Nagel, ansonsten achte er jedoch stark auf Ausgewogenheit. Salat stünde ohnehin täglich auf dem Speiseplan. Das schätzt auch Sabine Eberlein, Leiterin des Evangelischen Kindergartens in Geretsried: „Erziehungsteam und Elternbeirat legten besonderen Wert auf frische Zubereitung und Ausgewogenheit der Speisen.“ Mitspracherecht haben auch die Kinder: Auf einem von Nagel angefertigten Fragebogen können Lieblingsgerichte angegeben werden. Die so genannten Wunschwochen gibt es dann immer kurz vor den Ferien.

Was unsere Kinder und Jugendlichen in den Schulen und Kindergärten im Nordlandkreis essen, erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe unserer Zeitung.

Mentale Fitness mit Ernährung

Montag, 8. Juni 2009

Mentale Fitness beginnt nicht nur im Denken und im Gehirn, sondern kommt auch aus der Ernährung. Die richtige Nährstoffzufuhr kann die Denkgeschwindigkeit, die Konzentrations- und Gedächtnisfähigkeit oder die Kreativität von uns Menschen steigern. Ein ganzheitliches Mittel ist Colostrum.

Ganzheitlichstes Nahrungsmittel Colostrum
Colostrum (Vormilch, Erstmilch, Biestmilch) ist für jedes neu geborene Säugetier ein unersetzliches Nährmittel erster Güte. Colostrum ist auch die ideale Nahrungsergänzung für uns Menschen, weil es Nährstoffe enthält, die in unserer heutigen Nahrung nicht mehr oder in nur noch geringen Mengen vorkommen. Colostrum ist die erste Nahrung, die jedes Säugetier in den ersten fünf Tagen nach der Geburt von der Mutter erhält. Sie ist reich an zellfördernden Substanzen.

Immunizen mit Colostrum

Immunizen mit Colostrum

Wissenswertes über Colostrum
Colostrum enthält die wertvollen Aminosäuren, Immunglobuline, natürliche Wachstumsfaktoren, Mineralstoffe, Vitamine und Milchzucker in idealer Zusammensetzung. Dies sind notwendige Bau- und Betriebsstoffe zur Erhaltung des Lebens, zum Wachstum und zur Fortpflanzung des Lebewesens.

Es handelt sich bei dem seit Jahrtausenden bekannten Naturprodukt Colostrum nicht um ein Medikament, sondern um ein Nahrungsmittel bzw. Nahrungsergänzungsmittel, das dem Organismus als Energiespende dient, Aufbau- und Schutzstoffe zuführt, und die Selbstheilungskräfte aktiviert.

Colostrum beinhaltet entscheidende Vitalsubstanzen, die unser Organismus benötigt. In keinem anderen Naturprodukt kommen sie in dieser Vielfalt und Kombination vor, in einem so fein abgestimmten Verhältnis, wie sie in einem Labor niemals herstellbar wäre - wie es der Zellphysiologie unseres Körpers entspricht.

Über Jahrtausende passte sich der Gehalt der einzelnen Bestandteile immer wieder den Bedürfnissen der Zellen an. So greifen die wertvollen Inhaltsstoffe in ihrer Funktion, wie die Rädchen eines Getriebes, ineinander und schaffen eine Symbiose, die nur die Natur in dieser Form ins Leben rufen kann.

Wirkung von Colostrum
Es unterstützt effektiv das Immunsystem und verhindert Infektionen, reguliert den Blutzuckerspiegel und das Zellwachstum und ist gut für die Darmflora, begünstigt optimale Gesundheit und Genesung, mildert Alterungs- und Abnutzungsprozesse, erhöht die körperliche, seelische und geistige Leistungsfähigkeit.

Colostrum:

* stärkt und kräftigt Ihr gesamtes Skelettsystem (Knochen, Knorpel, Sehnen, Bindegewebe)
* baut Ihre Muskeln auf (natürliches Anabolika)
* baut Ihr Fett ab und bildet fettloses Muskelgewebe auf
* saniert (Entpilzung) und versiegelt Ihren Darm
* schützt Sie gegen Krankheitserreger (natürliches Breitband-Antibiotikum und Breitband-Antivirusmittel)
* hemmt Entzündungen
* gleicht Ihren Blutzucker- und Hirnchemikalienspiegel aus
* repariert Ihre Zellen, alte Wunden und Verletzungen, Muskelgewebe bei Sportlern, sogar Ihre DNS und RNS
* verjüngt Sie (Antiaging-Effekt)

Gute Erfahrungen mit Colostrum im Leistungs-Sport
Leistungssportler sind aufgrund des harten Trainings und der Wettkampfanforderungen sehr anfällig gegen negative Reaktionen des Immunsystems. Colostrum kann die körpereigenen Abwehrkräfte stärken und die Ausdauer steigern. Ebenso kann Colostrum den Muskelaufbau und das Kraftvermögen unterstützen.

Dadurch bleibt das gefürchtete Trainingstief aus und die Regeneration wird beschleunigt. Es verhilft zu mehr Trainingseinheiten und dem entsprechenden Wettbewerbsvorteil. Für Spitzensportler ist mentales Training immer wichtiger und daher auch die mentale Fitness. Colostrum hat sich als natürliches ganzheitliches “Dopingmittel” im Leistungssport bewährt.

Colostrum optimiert auch die mentale Fitness
In einem gesunden Körper funktioniert auch ein gesunder Geist.
Nicht nur körperliche, sondern auch mentale und seelische Tiefs (depressive Verstimmungen oder Depressionen, Ausgebranntsein) sind die Folge anhaltend überfordernder (Sport-)Aktivitäten oder des Stress-Erlebens selbst.

Ideal ist deshalb die Einnahme von Colostrum kurz vor einer Belastungssituation (z. B. vor dem Sport-Training oder Wettkampf) oder bei starker mentaler Ermüdung bzw. psychischer Stimmungsschwankung.

Die Wachstumsfaktoren im Colostrum beeinflussen den Gehirnstoffwechsel, indem sie bestimmte biochemische Vermittler regulieren, die damit die “seelischen Wogen” glätten und die Stimmung verbessern. Es stärkt und unterstützt die Gehirnleistung, sorgt effektiv für geistige Frische, steigert die Wachheit, verstärkt die Ausdauer bei geistigen Tätigkeiten, macht belastbarer und hält mental fit in jedem Alter.

Deshalb ist Colostrum als ganzheitlich wirksames Ernährungsmittel für die mentale Fitness und geistige Leistungsfähigkeit zu empfehlen.

Deutsche Kinder immer größer

Donnerstag, 4. Juni 2009

Deutsche Kinder sind heute größer als vor 30 Jahren. Das berichtet das “Deutsche Ärzteblatt”. Die Sieben- bis Zehnjährigen sind bis zu 1,5 Zentimeter größer als noch in den 1970ern. Die Größe der Neugeborenen zwischen 1984 und 1997 veränderte sich nur geringfügig um plus 0,2 Zentimeter. Das bedeutet, dass sich die Wachstumsgeschwindigkeit im Kindesalter erhöht hat. Die Entwicklung der körperlichen Reife habe sich nicht sehr verändert. Nach der Pubertät sei der Trend nicht so ausgeprägt, erklären die Autoren vom Zentrum für Kinderheilkunde der Uni Bonn. Insgesamt habe sich die Größenzunahme aber verlangsamt.

Baby-Puppe “überlebte” erste Folge von neuer RTL-Serie nicht

Donnerstag, 4. Juni 2009

Die umstrittene RTL-Serie “Erwachsen auf Probe” sorgt weiter für Aufsehen. Der Baby-Simulator wurde vom “Vater” im Schlaf überrollt - ein echtes Baby wäre dabei erstickt.
Hamburg - Baby Nummer vier stirbt noch in der ersten Nacht. Zum Glück war es nur der Baby-Simulator, den “Leihvater” Elvir in der am Mittwochabend ausgestrahlten ersten Folge der RTL-Serie “Erwachsen auf Probe” im Schlaf erstickt. Der 17-Jährige nimmt mit seiner gleichaltrigen Freundin an der laut RTL “sozialen Reifeprüfung für Teenager” teil. Vier jugendliche Pärchen mit Kinderwunsch sind dafür in vier bunte Häuschen einer Vorstadtsiedlung gezogen und spielen “Erwachsensein”.

Organisationen liefen Sturm gegen Serie

Die Fernsehsendung hatte noch vor ihrer Ausstrahlung für Aufregung gesorgt. Zahlreiche Organisationen, darunter der Kinderschutzbund, liefen Sturm gegen die Serie, Klagen gegen die Ausstrahlung scheiterten erst Stunden vor Sendebeginn.

Vier Pärchen im Alter von 16 bis 19 Jahren leben darin vor, was es heißt, erwachsen zu sein und Kinder zu haben. Die meisten der Teenager haben scheinbar auch ohne Kind bereits genug Probleme, die als Rahmenhandlung dienen: Ohrfeigen vom Freund, Konflikte mit dem Gesetz, eine Fehlgeburt.

Schwangerschafts-Simulation

Dann kommt es “hart auf hart”: die Pärchen müssen entscheiden, wer arbeiten geht, die Mädchen müssen für 24 Stunden einen “Baby-Bauch” umschnallen, der in Umfang und Gewicht einen Schwangerschaftsbauch Anfang des neunten Monates simuliert.

Dann folgt die nächste Stufe: in einer Tasche vor der Haustür liegt für jedes Paar ein sogenannter Baby-Simulator, der die nächsten 24 Stunden betreut werden muss. Der Puppen-Dummie sieht einem echten Baby täuschend ähnlich und weint, nässt sich ein und reagiert auch sonst wie ein richtiges Kind.

Überforderte Jugendliche

Fläschchen geben, Brei kochen, Windeln wechseln, ins Bett bringen - die Jugendlichen, die zuvor in einem “Crash-Kurs” alles nötige gelernt haben sollen, wirken mehr oder weniger überfordert. Der unvorsichtige Elvir überrollt gar “sein Kind” im Schlaf. Jetzt müssen die beiden Teenager “nachsitzen”, findet RTL-Expertin Katja Kessler, dann wären sie am nächsten Tag reif genug für das echte Baby.

Am sechsten Tag bekommen drei der vier Paare ihre echten “Leihbabies”. Die richtigen Mütter bringen ihre Kinder vorbei und geben “eine Gebrauchsanweisung” für sie mit auf den Weg.

Per Videokamera verfolgen die Eltern im Nachbarhaus das Geschehen und können jederzeit eingreifen. Auch der zehn Monate alte Lasse wird “verliehen”, seine Mutter sagt im Anschluss an die Sendung bei “Stern TV”, ihr Sohn sei nach den Dreharbeiten genauso entspannt gewesen wie sonst auch. Dass er abends immer bei ihr geschlafen und auch nie den ganzen Tag im Haus bei den Leiheltern verbracht habe, erzählt sie dann auch. Gezeigt wird das in der Serie so aber nicht.

Marlis Herterich vom Kinderschutzbund bleibt daher bei ihrer Kritik: In der Sendung werde den Zuschauern der Eindruck vermittelt, dass die Kinder vier Tage komplett von ihren Eltern getrennt worden wären. Das könne Experten zufolge bei so kleinen Kindern zu Bindungsstörungen führen. 14 Tage am Stück mit den Baby-Dummies hätten bei den Jugendlichen einen ähnlichen Effekt gehabt und man hätte die Kinder dem Ganzen nicht aussetzen müssen, sagte Herterich.

Neun Stunden sitzen Kinder täglich in der Schule, vorm TV oder Computer

Freitag, 29. Mai 2009

„Bewegte Kinder – schlaue Köpfe“: Unter diesem Motto fand ein Aktionstag des Niedersächsischen Projektes zur Gesundheitsprävention an Grundschulen in der Meinser Grundschule statt

Angelika Dierking vom Fachbereich Schulsport in Schaumburg, fragt noch einmal das neu erlangte Wissen der Kinder rund um den Schulranzen ab.
Studien haben belegt, dass die Bewegung von Kindern in den vergangenen 25 Jahren stetig abgenommen hat und heute im Durchschnitt nur noch eine Stunde täglich beträgt. Dagegen sitzen die Kinder im Schnitt heute bis zu neun Stunden täglich in der Schule, bei den Hausaufgaben und vor dem Fernseher oder Computer. Körperliche, seelische und kognitive Entwicklungsstörungen können hier die Folge sein.

Deshalb hat die Niedersächsische Landesregierung, in Kooperation mit dem Landessportbund, eine Initiative für Gesundheit durch Bewegungsförderung ins Leben gerufen. Im ersten Teil des Aktionstages wurde den Schülern Aufbau und Funktion der Wirbelsäule, das dynamische Sitzen und die Bedeutung von Bewegung für die Gesundheit erklärt. Bereits im Vorfeld zum Aktionstag war mit den Kindern ein Schulranzen-TÜV durchgeführt worden, wobei das richtige Ranzengewicht und das rückenfreundliche Tragen die Schwerpunkte bildeten.

Eine Lehrerfortbildung am Nachmittag war der zweite Teil des Aktionstages an der Grundschule Meinsen. Hier wurden in einem Vortrag zum Beispiel der Zusammenhang von Bewegung mit der kognitiven Entwicklung von Kindern, oder die Frage ob ergonomische Schülerarbeitsplätze den Lernerfolg begünstigen, erörtert. Ziel sollte es sein, das neue Wissen der Schüler und die erweiterte Lehrerkompetenz zu kombinieren und somit Veränderungen hinsichtlich der Bewegung der Kinder herbeizuführen.

Zum Abschluss des Aktionstages waren die Eltern zu einem Informationsabend eingeladen. Um schnelle Erfolge des Projekts zu gewährleisten, muss das Mehr an Bewegung auch im Elternhaus gelebt und weitergeführt werden. Deshalb war es hier wichtig, auch die Eltern zur aktiven Mitarbeit zu befähigen, damit die gesundheitsfördernden Impulse nicht am Schultor enden. Es wurden praktische Übungen zur Bewegungssteigerung und Rückengesundheit vorgestellt, und die Eltern darauf sensibilisiert, alltägliche Trägheitsfallen im häuslichen Umfeld zu entdecken.

Kinder- und Jugendbericht: Kinderarmut hat Folgen für die Gesundheit

Freitag, 29. Mai 2009

Kinder- und Jugendbericht: Kinderarmut hat Folgen für die Gesundheit

Berlin, 27. Mai 2009 - Heute wurde im Familienausschuss des Deutschen Bundestags der 13. Kinder- und Jugendbericht vorgestellt. Eine Expertenkommission untersuchte im Auftrag des Bundesfamilienministeriums den Gesundheitszustand der Kinder und Jugendlichen in Deutschland. Zusätzlich gibt der Bericht Handlungsempfehlungen für Politik sowie die Kinder- und Jugendhilfe.

Kinder ärmerer Eltnern oft schlecht ernährt

Kinder ärmerer Eltnern oft schlecht ernährt

Der Bericht stellt einen grundsätzlich guten Gesundheitszustand der in Deutschland lebenden jungen Menschen fest. Alarmierend ist dagegen, dass vor allem Kinder und Jugendliche aus einkommensarmen und bildungsfernen Familien sowie mit Migrationshintergrund an körperlichen und seelischen Krankheiten leiden. Sie sind häufig übergewichtig und zeigen Auffälligkeiten in der sprachlichen und motorischen Entwicklung.

Die Forderung der Kommission nach niedrigschwelligen und aufsuchenden Familienprogrammen zum Abbau der gesundheitlichen und allgemeinen Chancenungleichheit unterstützt das Zukunftsforum Familie (ZFF). Mitgliedsverbände des ZFF wie z.B. HIPPY und Ostapje haben bereits erfolgreiche Programme für die Verbesserung der Lebenssituation sozial benachteiligter Kinder aufgebaut. “Für bessere Frühförderung und mehr Teilhabe armer Kinder an gesundheitsfördernden Sport- und Freizeitaktivitäten kämpft das ZFF bereits seit Jahren,” so die Vorsitzende des ZFF Christiane Reckmann. “Es freut uns, dass unsere Forderungen jetzt auch durch den 13. Kinder- und Jugendbericht unterstrichen und bestätigt werden.”

Die Berichtskommission unter der Leitung des Münchner Sozialpsychologen Prof. Dr. Heiner Keupp macht auch konkrete Vorschläge zur Bekämpfung der Kinderarmut, vor allem auf der kommunalen Ebene. Reckmann: “Kinderarmut hat Folgen. Dieses Motto unserer Kampagne zur Einführung einer Kindergrundsicherung sehen wir im Bericht bestätigt. Kinder und deren Familien aus der Armut zu holen, bedeutet eben auch Gesundheitsförderung!”

HIPPY und Ostapje sind Familienbildungsprogramme mit dem Ziel der frühen Förderung für Kinder im Vorschulalter aus bildungsbenachteiligten Familien. (www.hippy-deutschland.de)
Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG fordert eine monatliche Absicherung für alle Kinder in Höhe von 500 Euro. Es wird u.a. von ZFF, AWO, GEW, Deutschem Kinderschutzbund und Prof. Dr. Heiner Keupp unterstützt. (www.kinderarmut-hat-folgen.de)

Das ZFF wurde 2002 auf Initiative der Arbeiterwohlfahrt gegründet. Der familienpolitische Fachverband setzt sich für die Interessen von Familien ein und kämpft für soziale Gerechtigkeit in der Familienpolitik. Neben Gliederungen der AWO sind dort unter anderem die Bundesvereinigung der Mütterzentren, der Progressive Eltern- und Erzieherverband (PEVNW) und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Elterninitiativkindergärten organisiert.

Mehr Bewegung und besserer Ernährung im Kindergarten

Freitag, 29. Mai 2009

Die Stiftung Kindergesundheit hat mit der AOK ein Programm für den Kindergarten entwickelt, um besonders die Kleinen zu mehr Bewegung und einer gesünderen Ernährung zu motivieren.

Drei Kindergärten in Ochsenfurt (Hohestadt, Westsiedlung und Maria-Theresia) nehmen bereits seit September vergangenen Jahres an den „TigerKids“ teil, dessen Programm über drei Jahre läuft.

Mutter mit Baby

Mutter mit Baby

Die sechs Hauptziele sind Bewegung, fünfmal täglich Obst und Gemüse essen, viel kalorienarme Durstlöscher, wie Wasser, Kräuter- oder Früchtetee trinken, auf Rituale beim Essen und eine gemütliche Atmosphäre bei Tisch achten und erwünschtes Verhalten nicht mit Süßigkeiten belohnen oder verstärken.

Bewegung wird von den Erzieherinnen des Kindergarten Hohestadt in den täglichen Ablauf mit eingebaut.

Da gibt es eine Bewegungsstraße, Fühlsteine und –platten, es werden Bewegungsgeschichten erzählt und Spiellieder gesungen, um so die Kraft, Geschicklichkeit und Ausdauer der Kinder zu fördern.

Wichtig ist natürlich auch, dass regelmäßig draußen getobt wird.

Die Ernährung wird den Kleinen mit der kleinen Lok, die eigentlich die Ernährungspyramide darstellt, erklärt und deutlich gemacht.

Jeden Tag gibt es für die Kindergartenkinder den „magischen Teller“ auf dem Rohkost und Obst angeboten wird, was die Kinder inzwischen besonders mögen.

Da wird probiert und getestet und auch mal etwas gegessen, was man nicht so genau kennt.

Ein Ritual, das allen inzwischen großen Spaß macht, ist das gemeinsame Frühstück, das einmal in der Woche stattfindet, mal mit Gemüsesuppe, Dinkelvollkornbrötchen, Pfannkuchen mit Vollkornmehl, Gesichterbroten oder Hefeteiggebäck.

Nicht nur die Erzieherinnen wurden in einem zweitägigen Seminar von Mitarbeitern der AOK ausführlich beraten, auch die Eltern werden in das Projekt mit eingebunden.

Gabi Lackinger, Kindergartenleiterin in Hohestadt, ist von dem Projekt begeistert und findet, dass die Kinder dadurch ihr Ess- und Bewegungsverhalten ändern.

Auch die Kleinen wissen inzwischen, dass viel Zucker schlapp macht und freuen sich besonders, wenn die Handpuppe „der kleine Tiger“ sie für ihr abwechslungsreiches Frühstück, das sie in den Kindergarten mitgebracht haben, lobt.

Richtige Ernährung von Säuglingen und Kindern - Fünf Experten-Tipps zum Thema Zufüttern

Dienstag, 26. Mai 2009

Fünf Fragen an Gudrun Bubolz, Fachberaterin für Säuglings - und Kinderernährung des Verbands für Unabhängige Gesundheitsberatung.

Ein gesundes Baby ist ein glückliches Baby

Ein gesundes Baby ist ein glückliches Baby

  • Wann fange ich an? Am besten nach dem sechsten Monat. Vorher braucht ein Kind nichts anderes als Milch.
  • Welche Mahlzeit zuerst? Am besten ist ein Gemüsebrei am Mittag. Zunächst nur mit einer Gemüsesorte. Geeignet sind Pastinake, Kartoffel, Süßkartoffel, Hokkaido-Kürbis, Zucchini, Kohlrabi (alles möglichst Bio). Eine Gemüsesorte sollte vier, besser sechs Tage lang gegeben werden. Fünf Gemüsesorten reichen bis zum Ende des ersten Lebensjahres aus, gerade wenn man auf Allergien achten muss. Um eine Milchmahlzeit durch Gemüsebrei zu ersetzen, gehört auch ein Esslöffel Öl hinein.
  • Gläschen oder selbst gekocht? Ich empfehle, selbst zu kochen, bei Gläschenkost hat das Gemüse kaum Eigengeschmack und oft ist Salz drin. Wichtig ist, dass Kinder ans Familienessen herangeführt werden und nicht an Konserven.
  • Muss das Kind zum Brei trinken? Nein, wenn es den ersten Brei bekommt, wird es ja oft noch gestillt oder bekommt häufig die Flasche, da erhält es genug Flüssigkeit. Gut ist es trotzdem, zu den Mahlzeiten Wasser oder verdünnten Tee anzubieten.
  • Was tun, wenn das Kind nicht essen will? Verweigert es gleich in den ersten Tagen den Löffel, kann man ruhig warten und es zwei Wochen später mit einer anderen Gemüsesorte versuchen. Manche Kinder mögen auch keinen Brei und essen erst, wenn sie mit am Tisch sitzen können und etwas in der Hand haben: z. B. eine ungesalzene Reiswaffel oder einen glutenfreien Zwieback. Jedes Kind fängt irgendwann an zu essen, Eltern sollten sich keinen Druck machen. Schlecht ist es, wenn sie aus Verzweiflung etwas Süßes in die Babys hineinstopfen. Ein Buchtipp zum Thema: “Mein Kind will nicht essen” von Carlos Gonzales, La Leche Liga, 15,90 Euro.