Archiv für die Kategorie „Nährstoffe“

HIPP Babynahrung ist Mars tauglich

Donnerstag, 16. Juli 2009

Babynahrung ist Mars tauglich
Fruchtgläschen des bayerischen Babykostexperten sind Bestandteil der Mars 500 Mission

Moskau/Pfaffenhofen (ots) - Experten der Europäischen Weltraumbehörde ESA und des Instituts für Biomedizinische Probleme (IBMP) setzen in der Ernährung für einen Weltraumflug zum Mars auf deutsche Babykost.


Der deutsche Bundeswehrhauptmann Oliver Knickel beendete erfolgreich seinen simulierten 105-Tage-Flug zum Mars. Im Rahmen der Mars 500 Mission verbrachte er gemeinsam mit seinen fünf internationalen Kollegen die letzten drei Monate in drei hermetisch von der Außenwelt abgeschlossenen Modulen im IBMP in der Nähe von Moskau. Neben einem Wohn- und Forschungsbereich stand für die Mars-Crew auch ein Vorratsmodul mit Verbrauchsmaterial und abgepacktem Essen bereit. Unter der streng rationierten Astronautennahrung befanden sich auch mehrere hundert Gläschen des bayerischen Babykostherstellers HiPP.

hipp

Die beliebten Früchte-Klassiker wie “Banane in Apfel” sorgten nicht allein für Abwechslung auf dem täglichen Speiseplan der Crew, sie dienten auch wissenschaftlichen Forschungszwecken. So wurde zum Beispiel die Auswirkung auf den Blutdruck bei regelmäßigem Konsum von Fertignahrung untersucht. ESA und IBMP wählten die Fruchtgläschen des deutschen Marktführers aus Pfaffenhofen aufgrund ihrer guten Zusammensetzung aus wichtigen Vitaminen, Ballaststoffen, bioaktiven Schutzstoffen und natürlichem Fruchtzucker aus. Im Vergleich zu industrieller Fertignahrung wird Babykost unter ernährungswissenschaftlichen Gesichtspunkten ausgewogen zusammengesetzt und schonend hergestellt. Die HiPP Früchte sind daher als milde Zwischenmahlzeit besonders bekömmlich. Auch die Vakuumversiegelung, eine lange Haltbarkeit sowie die handliche Portionsgröße waren wichtige Auswahlkriterien. Weitere Informationen unter Hipp.de

Ampel-Kennzeichnung von Lebensmitteln

Donnerstag, 4. Juni 2009

Verbraucher in Deutschland können die umstrittene Ampel-Kennzeichnung von Lebensmitteln im Sommer erstmals beim Einkauf im Supermarkt testen. Die Ernährungsindustrie lehnt das Ampelsystem bislang ab.

Erstmals führt ein deutscher Hersteller die Ampel-Kennzeichnung bei Lebensmitteln ein. Der Tiefkühlproduzent Frosta wird von August an bei seinen vier umsatzstärksten Produkten mit Farben darüber informieren, welcher Anteil Zucker, Fett, Fettsäuren und Salz enthalten ist. Verbraucherschützer begrüßen den Vorstoß, der Branchenverband lehnt das Ampelsystem allerdings weiter ab. Die Politik ist weiter uneins.

Umfragen belegten, dass die Bundesbürger eine einfache Kennzeichnung von Lebensmitteln wünschten, sagt Frosta-Vorstand Felix Ahlers. Sein Unternehmen wolle mit der besseren Kennzeichnung ein Zeichen setzen und hoffe, dass andere Anbieter nachziehen. Es sei überfällig, dass die Politik in Berlin und Brüssel einheitliche, verpflichtende Regeln schaffe. Die Lebensmittelindustrie kämpft seit Jahren massiv gegen eine verpflichtende Ampelkennzeichnung, wie sie Verbraucherschützer fordern. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen Foodwatch und der AOK-Bundesverband forderten die Bundesregierung und die EU erneut auf, die Ampel zum Gesetz zu machen. Foodwatch-Chef Thilo Bode lobte den Vorstoß von Frosta als wichtigen Beitrag im Kampf gegen die Volkskrankheit Übergewicht.

Die Politik ist wegen der Ampelkennzeichnung zerstritten. Der frühere Verbraucherminister Horst Seehofer (CSU) schob das Thema auf die lange Bank, obwohl das Bundesinstitut für Risikobewertung die Einführung befürwortet und auch Umfragen des Ministeriums belegten, dass 80 Prozent der Deutschen eine einfache farbliche Kennzeichnung wünschen. Seehofers Nachfolgerin Ilse Aigner hat in dieser Sache bisher ebenfalls kein großes Engagement gezeigt.

Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL), die Spitzenorganisation der Branche, hält die Ampel für „keine gute und hilfreiche Information. Man sei für eine „sachliche und objektive Nährwertinformation“. Die willkürliche Bewertung durch Markierungen in rot, gelb und grün lehne man ab.

In Großbritannien haben mehrere Anbieter das System bisher eingeführt. Ein Einfluss auf Kauf- und Ernährungsverhalten sei „nicht ersichtlich“, so der BLL. Diesen Aussagen widersprechen Verbraucherschützer: „Britische Studien zeigten, dass Verbraucher das Ampelsystem nutzen und verstehen.“ Die Kennzeichnung sei das beste System, auf einen Blick kenntlich zu machen, wie viel Fett, Zucker oder Salz in Lebensmitteln enthalten ist. In vielen Fällen täuschten die Hersteller bisher durch die Aufmachung und Etikettierung der Produkte über deren tatsächlichen Inhalt hinweg.

Sportler brauchen eine höhere Versorgung mit Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien

Dienstag, 2. Juni 2009

Die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle für die Leistungsfähigkeit des Körpers. Sportler können nur Höchstleistungen bringen, wenn der Körper mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt ist. Eine leichte Unterversorgung kann bereits die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.

Im Gegensatz zu Couch Potatoes benötigen Sportler sogar noch mehr Vitamine und Mineralstoffe, da der Stoffwechsel unter Belastung auf Hochtouren läuft. Fehlen wichtige Stoffe, kann der Motor aber ins Stottern geraten.

Mangelversorgung kann sportliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen
Müdigkeit und ein Schlappheitsgefühl können bereits erste Anzeichen für einen Vitaminmangel sein. Als erste Maßnahme, sollten Sie dann Ihre Ernährung hinterfragen. Essen Sie genug Obst und Gemüse? Grundsätzlich liefert eine ausgewogene Ernährung Ihrem Körper alles was er braucht. Zu einer ausgewogenen Ernährung gehören Obst, Gemüse, Vollkornprodukte mit ausreichend Ballaststoffen sowie Milchprodukte, Fleisch, Fisch, und Hülsenfrüchte.

Kalzium für die Knochen
Umso mehr Sport Sie treiben, desto mehr sollten Sie also auf eine ausreichende Nährstoffversorgung achten. Mit einer abwechslungsreichen, bewussten Ernährung erhält Ihr Körper zum Beispiel ausreichend Mineralstoffe wie Kalzium und Magnesium, die für stabile Knochen und eine gute Muskelleistung gebraucht werden. Kalzium ist vor allem in Milchprodukten enthalten.

B-Vitamine für die Muskeln
Die B-Vitamine sind besonders wichtig für Sportler. Vor allem, wenn man sich kohlenhydratbetont ernährt, steigt der Bedarf an Vitamin B1. Eine Unterversorgung kann die Ausdauer beeinträchtigen. Zudem ist Vitamin B1 für das Nervensystem wichtig. Während Vitamin B6 eine zentrale Rolle beim Eiweißaufbau spielt. Deshalb sollten besonders Kraftsportler auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B6 achten.

Bei einem anhaltenden Schwächegefühl sollten Sie sich eventuell mal auf einen Vitamin-B12-Mangel untersuchen lassen oder gleich eine Vitamin B 12-Kur einlegen. Vitamin B12 hat im Organismus überall dort zentrale Funktionen, wo sich die Zellen intensiv vermehren und wachsen. Dadurch erhöht es die geistige Belastbarkeit beim Sport und verbessert Konzentration und Regeneration.

Vitamine und Sport - Vorsicht Vitaminmangel
Es ist vor allem in Fleisch und Milchprodukten enthalten. Eine Unterversorgung mit B12 zeigt sich zu Beginn in Schwäche, Müdigkeit oder Atemlosigkeit bei Belastungen, später in drastischen Beeinträchtigungen des Nervensystems und Blutarmut. Auch eine Stoffwechselstörung, bei der die Aufnahme von Vitamin B12 stark eingeschränkt ist, kann zu einem Mangel an Vitamin B 12 führen. In solchen Fällen ist eine Einnahme von hochdosiertem Vitamin B12 (bspw. Vitasprint) ratsam. Spätestens dann sollte auch die Müdigkeit von Ihnen abfallen und Ihre Leistungsfähigkeit wieder zunehmen.

Vitamin C hilft dabei, Erkältungen vorzubeugen. Ein Vitamin-C-Mangel erhöht die Infektanfälligkeit. Leistungssportler sind sogar besonders anfällig, da eine regelmäßig sportliche Überlastung das Immunsystem schwächt.