Archiv für die Kategorie „Ernährung“

Abnehmen durch gesunde Ernährung – Was tun, wenn die Ernährung zum Abnehmen nicht ausreicht?

Dienstag, 18. August 2009

Gesunde Ernährung kann das Ziel, die Kilos purzeln zu lassen, unterstützen – der Erfolg dabei kann durch regelmäßigen Sport oder ausreichend Bewegung noch verbessert werden. Eine ausgewogene Ernährung ist oftmals jedoch nicht ausreichend, um das Ziel der Traumfigur und der Reduzierung von Übergewicht zu erreichen. Viele setzen auf eine bestimmte Diät – doch wird zum Beispiel die Kalorienzufuhr zu sehr reduziert, stellt sich der Stoffwechsel auf Energiesparen in einer Notsituation um. Daraus resultiert ein geringerer Verbrauch an Kalorien und sobald wieder normal gegessen wird, folgt der Jojo Effekt.
Ausgewogen Ernährung ist auf jeden Fall eine richtige Entscheidung – denn unser Körper sollte mit den Mineralien und Nährstoffen versorgt werden, die er tatsächlich benötigt. Zucker und Fett sollten reduziert werden, doch ganz auf Fett zu verzichten, ist für den Körper nicht unbedingt gesund.

Dennoch kommt es häufig vor, dass weder eine ausgewogene Ernährung oder das Achten auf gesunde Ernährung in Verbindung mit Sport das gewünschte Resultat beim Abnehmen bringt. Da sollte auf keinen Fall aufgegeben werden oder gar mit Frustattacken reagiert werden, indem dann alles gegessen wird, was einem schmeckt. Besser ist es, dann weiterhin auf eine gesunde Lebensweise zu achten und eventuell ein Bauch Fettabsaugen in Betracht zu ziehen – zum Beispiel eine Fettabsaugung von Dr. Klöppel.

Durch Fett absaugen wird das Selbstbewusstsein gesteigert und die Behandelten können im Anschluss wieder stolz ihren Körper präsentieren. Mit einer Fettabsaugung wird es vielen Menschen endlich wieder möglich, sich nicht nur in weiter, schlabbernder Kleidung zu zeigen, sondern in engen und modischen Outfits aufzutreten. In der plastischen und ästhetischen Chirurgie gehört Bauch fettabsaugen zur täglichen Routine und bietet den Menschen ein neues Gefühl mit einem schlanken Körper. Dennoch sollte auf gesunde Ernährung nicht verzichtet werden – schließlich soll die Traumfigur nach dem Fettabsaugen auch in Zukunft erhalten bleiben.

Stimmen zum Blog, über die man sich wirklich freut

Donnerstag, 16. Juli 2009

Liebe Frau Hahn

Seit einigen Wochen verfolge ich nun schon regelmäßig Ihren Blog und Ihre Tipps zum Thema abnehmen, denn - ich gebe es direkt mal zu - auch ich bin übergewichtig. Ich war es auch schon immer. Das war für mich ganz normal, seit ich denken kann, und es hat mich auch nicht weiter gestört. Abends schnell ‘ne Pizza bestellt, noch ein Eis hinterher und dann vorm TV noch Erdnussflips geknabbert - so und so ähnlich sah meine ganze Ernährung aus.
Äpfel, Gemüse, Salat - Fehlanzeige. Eher mal als nötiges Übel dazu gegessen, als wirklich bewusst darauf geachtet.


Ich hatte aber dann ein Schlüsselerlebnis, vor ca. einem Jahr. Ich fand ein tolles Sommerkleid (lindgrün…stand ich drauf) und wollte es unbedingt haben, aber ich hab nicht reingepasst. Ich war verzweifelt und kam mir ziemlich doof vor, denn größer gab es das Kleid nicht und mich nicht kleiner. Ich habe das Kleid trotzdem gekauft und nahm mir an jenem Tag vor, dass ich im kommenden Frühjahr reinpassen werde.

Ich hab mir dann zusammen mit einer Ernährungsberaterin überlegt, welche Diät ich probieren möchte und wir sind dann ziemlich schnell auf eine kohlehydratarme Ernährung gestoßen. Dazu habe ich noch angefangen Sport zu treiben, nicht mehr mit dem Auto bzw. der Bahn sondern dem Rad zur Arbeit zu fahren und mich generell mehr zu bewegen. Es hat geklappt! Binnen 3 Monate verlor ich 10 Kilo und mache seitdem Stück für Stück weiter.

Naja, alles war an sich gut, mein Freund hat mich unterstützt, ausgewählter Salat und Gemüse fing an mein bester Freund zu werden, aber dann tauchten ungeahnte Probleme auf. Trotz Bitten kochten Freunde bei Einladungen Pasta mit irgendwas, warum nicht Fisch? Es kamen immer Sprüche wie “Ach komm, einmal ist keinmal!” und im Restaurant wurde es noch nerviger. Das ganz besonders bei Geschäftsessen oder wenn man mit jemandem unterwegs war, der nicht sofort hören sollte: “Nein Danke, ich nehme im Menü soundso statt der Kartoffeln nur dieses und jenes Gemüse, denn ich mache eine Diät.” Das hat frustriert!

Nach einiger Recherche stieß ich dann auf die Delicardo Foodcard, auf der man eintragen lassen kann, was man essen darf, was nicht, und was explizit doch, und siehe da, es gab sogar die Auswahlmöglichkeit “kohlehydratarme Ernährung”. Habe mir welche bestellt und es klappt! Es klappt wirklich und hat mich sehr besänftigt in Restauratns und manchmal gebe ich sie auch an Freunde weiter, wenn nicht auf mich geachtet wurde, trotz Bitten :-)

Die Karten haben mich sogar so begeistert, dass ich auf das Unternehmen, Enomis GmbH, zugegangen bin und mittlerweile ein wenig für dieses arbeite.
Ich schreibe Ihnen heue nicht, um irgendwas irgendwem zu verkaufen, sondern darum, Menschen mit einer besonderen Ernährungsphilsophie, Diäten und vor allem auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten die Chance auf die Wiedergewinnung von Lebensqualität zu geben. Mir hat die Karte enorm viel Qualität geschenkt! Vielleicht haben sie ja Lust mal über die Delicardo Foodcard zu bloggen, auf www.delicardo.de kann man sich den Card-Generator auch in Ruhe anschauen. Sollten aber Fragen auftauchen, helfe ich natürlich gerne weiter.

Ich passe übrigens nun in mein lindgrünes Kleid, und es ist mir schon zu groß :-)

Ich sende liebe Grüße aus B…,

A…. O…..
(Der Absender wurde unkenntlich gemacht)
(Falls Sie mit dem Absender Kontakt aufnehmen möchten, tun Sie dies bitte über die Komentar Funktion)

HIPP Babynahrung ist Mars tauglich

Donnerstag, 16. Juli 2009

Babynahrung ist Mars tauglich
Fruchtgläschen des bayerischen Babykostexperten sind Bestandteil der Mars 500 Mission

Moskau/Pfaffenhofen (ots) - Experten der Europäischen Weltraumbehörde ESA und des Instituts für Biomedizinische Probleme (IBMP) setzen in der Ernährung für einen Weltraumflug zum Mars auf deutsche Babykost.


Der deutsche Bundeswehrhauptmann Oliver Knickel beendete erfolgreich seinen simulierten 105-Tage-Flug zum Mars. Im Rahmen der Mars 500 Mission verbrachte er gemeinsam mit seinen fünf internationalen Kollegen die letzten drei Monate in drei hermetisch von der Außenwelt abgeschlossenen Modulen im IBMP in der Nähe von Moskau. Neben einem Wohn- und Forschungsbereich stand für die Mars-Crew auch ein Vorratsmodul mit Verbrauchsmaterial und abgepacktem Essen bereit. Unter der streng rationierten Astronautennahrung befanden sich auch mehrere hundert Gläschen des bayerischen Babykostherstellers HiPP.

hipp

Die beliebten Früchte-Klassiker wie “Banane in Apfel” sorgten nicht allein für Abwechslung auf dem täglichen Speiseplan der Crew, sie dienten auch wissenschaftlichen Forschungszwecken. So wurde zum Beispiel die Auswirkung auf den Blutdruck bei regelmäßigem Konsum von Fertignahrung untersucht. ESA und IBMP wählten die Fruchtgläschen des deutschen Marktführers aus Pfaffenhofen aufgrund ihrer guten Zusammensetzung aus wichtigen Vitaminen, Ballaststoffen, bioaktiven Schutzstoffen und natürlichem Fruchtzucker aus. Im Vergleich zu industrieller Fertignahrung wird Babykost unter ernährungswissenschaftlichen Gesichtspunkten ausgewogen zusammengesetzt und schonend hergestellt. Die HiPP Früchte sind daher als milde Zwischenmahlzeit besonders bekömmlich. Auch die Vakuumversiegelung, eine lange Haltbarkeit sowie die handliche Portionsgröße waren wichtige Auswahlkriterien. Weitere Informationen unter Hipp.de

Die Ausgewogenheit ist das wichtigste

Mittwoch, 24. Juni 2009

Ganztagesbetreuung in den Kitas und Nachmittagsunterricht sind das Konzept der Zukunft. Doch was isst der Nachwuchs den ganzen Tag? Und wer sorgt für die richtige Ernährung?

Rohkost, Pute und Reis? Oder doch Pizza, Schweinsbraten und Knödel? Kinder- und jugendgerecht zu kochen ist nicht immer einfach – das wissen nicht nur Eltern sondern auch Kindergärten und Schulen. Einerseits möchte man den Wünschen der Kinder gerecht werden, andererseits stellen pädagogische Einrichtungen an sich selbst den Anspruch, für die gute Ernährung ihrer Zöglinge Sorge zu tragen.

„Ursprünglich war meine Ideologie, nur einmal die Woche ein Fleischgericht anzubieten und ansonsten Gemüsegerichte. Aber das zieht bei den Jugendlichen nicht“, klagt Stephan Nagel, Chef der Cateringfirma „Nagel Outdoor“. Er beliefert neben dem Schulzentrum in Geretsried auch den Evangelischen Kindergarten. „Natürlich gibt es bei uns auch Klassiker wie Käsespätzle“, erklärt Nagel, ansonsten achte er jedoch stark auf Ausgewogenheit. Salat stünde ohnehin täglich auf dem Speiseplan. Das schätzt auch Sabine Eberlein, Leiterin des Evangelischen Kindergartens in Geretsried: „Erziehungsteam und Elternbeirat legten besonderen Wert auf frische Zubereitung und Ausgewogenheit der Speisen.“ Mitspracherecht haben auch die Kinder: Auf einem von Nagel angefertigten Fragebogen können Lieblingsgerichte angegeben werden. Die so genannten Wunschwochen gibt es dann immer kurz vor den Ferien.

Was unsere Kinder und Jugendlichen in den Schulen und Kindergärten im Nordlandkreis essen, erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe unserer Zeitung.

Mentale Fitness mit Ernährung

Montag, 8. Juni 2009

Mentale Fitness beginnt nicht nur im Denken und im Gehirn, sondern kommt auch aus der Ernährung. Die richtige Nährstoffzufuhr kann die Denkgeschwindigkeit, die Konzentrations- und Gedächtnisfähigkeit oder die Kreativität von uns Menschen steigern. Ein ganzheitliches Mittel ist Colostrum.

Ganzheitlichstes Nahrungsmittel Colostrum
Colostrum (Vormilch, Erstmilch, Biestmilch) ist für jedes neu geborene Säugetier ein unersetzliches Nährmittel erster Güte. Colostrum ist auch die ideale Nahrungsergänzung für uns Menschen, weil es Nährstoffe enthält, die in unserer heutigen Nahrung nicht mehr oder in nur noch geringen Mengen vorkommen. Colostrum ist die erste Nahrung, die jedes Säugetier in den ersten fünf Tagen nach der Geburt von der Mutter erhält. Sie ist reich an zellfördernden Substanzen.

Immunizen mit Colostrum

Immunizen mit Colostrum

Wissenswertes über Colostrum
Colostrum enthält die wertvollen Aminosäuren, Immunglobuline, natürliche Wachstumsfaktoren, Mineralstoffe, Vitamine und Milchzucker in idealer Zusammensetzung. Dies sind notwendige Bau- und Betriebsstoffe zur Erhaltung des Lebens, zum Wachstum und zur Fortpflanzung des Lebewesens.

Es handelt sich bei dem seit Jahrtausenden bekannten Naturprodukt Colostrum nicht um ein Medikament, sondern um ein Nahrungsmittel bzw. Nahrungsergänzungsmittel, das dem Organismus als Energiespende dient, Aufbau- und Schutzstoffe zuführt, und die Selbstheilungskräfte aktiviert.

Colostrum beinhaltet entscheidende Vitalsubstanzen, die unser Organismus benötigt. In keinem anderen Naturprodukt kommen sie in dieser Vielfalt und Kombination vor, in einem so fein abgestimmten Verhältnis, wie sie in einem Labor niemals herstellbar wäre - wie es der Zellphysiologie unseres Körpers entspricht.

Über Jahrtausende passte sich der Gehalt der einzelnen Bestandteile immer wieder den Bedürfnissen der Zellen an. So greifen die wertvollen Inhaltsstoffe in ihrer Funktion, wie die Rädchen eines Getriebes, ineinander und schaffen eine Symbiose, die nur die Natur in dieser Form ins Leben rufen kann.

Wirkung von Colostrum
Es unterstützt effektiv das Immunsystem und verhindert Infektionen, reguliert den Blutzuckerspiegel und das Zellwachstum und ist gut für die Darmflora, begünstigt optimale Gesundheit und Genesung, mildert Alterungs- und Abnutzungsprozesse, erhöht die körperliche, seelische und geistige Leistungsfähigkeit.

Colostrum:

* stärkt und kräftigt Ihr gesamtes Skelettsystem (Knochen, Knorpel, Sehnen, Bindegewebe)
* baut Ihre Muskeln auf (natürliches Anabolika)
* baut Ihr Fett ab und bildet fettloses Muskelgewebe auf
* saniert (Entpilzung) und versiegelt Ihren Darm
* schützt Sie gegen Krankheitserreger (natürliches Breitband-Antibiotikum und Breitband-Antivirusmittel)
* hemmt Entzündungen
* gleicht Ihren Blutzucker- und Hirnchemikalienspiegel aus
* repariert Ihre Zellen, alte Wunden und Verletzungen, Muskelgewebe bei Sportlern, sogar Ihre DNS und RNS
* verjüngt Sie (Antiaging-Effekt)

Gute Erfahrungen mit Colostrum im Leistungs-Sport
Leistungssportler sind aufgrund des harten Trainings und der Wettkampfanforderungen sehr anfällig gegen negative Reaktionen des Immunsystems. Colostrum kann die körpereigenen Abwehrkräfte stärken und die Ausdauer steigern. Ebenso kann Colostrum den Muskelaufbau und das Kraftvermögen unterstützen.

Dadurch bleibt das gefürchtete Trainingstief aus und die Regeneration wird beschleunigt. Es verhilft zu mehr Trainingseinheiten und dem entsprechenden Wettbewerbsvorteil. Für Spitzensportler ist mentales Training immer wichtiger und daher auch die mentale Fitness. Colostrum hat sich als natürliches ganzheitliches “Dopingmittel” im Leistungssport bewährt.

Colostrum optimiert auch die mentale Fitness
In einem gesunden Körper funktioniert auch ein gesunder Geist.
Nicht nur körperliche, sondern auch mentale und seelische Tiefs (depressive Verstimmungen oder Depressionen, Ausgebranntsein) sind die Folge anhaltend überfordernder (Sport-)Aktivitäten oder des Stress-Erlebens selbst.

Ideal ist deshalb die Einnahme von Colostrum kurz vor einer Belastungssituation (z. B. vor dem Sport-Training oder Wettkampf) oder bei starker mentaler Ermüdung bzw. psychischer Stimmungsschwankung.

Die Wachstumsfaktoren im Colostrum beeinflussen den Gehirnstoffwechsel, indem sie bestimmte biochemische Vermittler regulieren, die damit die “seelischen Wogen” glätten und die Stimmung verbessern. Es stärkt und unterstützt die Gehirnleistung, sorgt effektiv für geistige Frische, steigert die Wachheit, verstärkt die Ausdauer bei geistigen Tätigkeiten, macht belastbarer und hält mental fit in jedem Alter.

Deshalb ist Colostrum als ganzheitlich wirksames Ernährungsmittel für die mentale Fitness und geistige Leistungsfähigkeit zu empfehlen.

Ampel-Kennzeichnung von Lebensmitteln

Donnerstag, 4. Juni 2009

Verbraucher in Deutschland können die umstrittene Ampel-Kennzeichnung von Lebensmitteln im Sommer erstmals beim Einkauf im Supermarkt testen. Die Ernährungsindustrie lehnt das Ampelsystem bislang ab.

Erstmals führt ein deutscher Hersteller die Ampel-Kennzeichnung bei Lebensmitteln ein. Der Tiefkühlproduzent Frosta wird von August an bei seinen vier umsatzstärksten Produkten mit Farben darüber informieren, welcher Anteil Zucker, Fett, Fettsäuren und Salz enthalten ist. Verbraucherschützer begrüßen den Vorstoß, der Branchenverband lehnt das Ampelsystem allerdings weiter ab. Die Politik ist weiter uneins.

Umfragen belegten, dass die Bundesbürger eine einfache Kennzeichnung von Lebensmitteln wünschten, sagt Frosta-Vorstand Felix Ahlers. Sein Unternehmen wolle mit der besseren Kennzeichnung ein Zeichen setzen und hoffe, dass andere Anbieter nachziehen. Es sei überfällig, dass die Politik in Berlin und Brüssel einheitliche, verpflichtende Regeln schaffe. Die Lebensmittelindustrie kämpft seit Jahren massiv gegen eine verpflichtende Ampelkennzeichnung, wie sie Verbraucherschützer fordern. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen Foodwatch und der AOK-Bundesverband forderten die Bundesregierung und die EU erneut auf, die Ampel zum Gesetz zu machen. Foodwatch-Chef Thilo Bode lobte den Vorstoß von Frosta als wichtigen Beitrag im Kampf gegen die Volkskrankheit Übergewicht.

Die Politik ist wegen der Ampelkennzeichnung zerstritten. Der frühere Verbraucherminister Horst Seehofer (CSU) schob das Thema auf die lange Bank, obwohl das Bundesinstitut für Risikobewertung die Einführung befürwortet und auch Umfragen des Ministeriums belegten, dass 80 Prozent der Deutschen eine einfache farbliche Kennzeichnung wünschen. Seehofers Nachfolgerin Ilse Aigner hat in dieser Sache bisher ebenfalls kein großes Engagement gezeigt.

Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL), die Spitzenorganisation der Branche, hält die Ampel für „keine gute und hilfreiche Information. Man sei für eine „sachliche und objektive Nährwertinformation“. Die willkürliche Bewertung durch Markierungen in rot, gelb und grün lehne man ab.

In Großbritannien haben mehrere Anbieter das System bisher eingeführt. Ein Einfluss auf Kauf- und Ernährungsverhalten sei „nicht ersichtlich“, so der BLL. Diesen Aussagen widersprechen Verbraucherschützer: „Britische Studien zeigten, dass Verbraucher das Ampelsystem nutzen und verstehen.“ Die Kennzeichnung sei das beste System, auf einen Blick kenntlich zu machen, wie viel Fett, Zucker oder Salz in Lebensmitteln enthalten ist. In vielen Fällen täuschten die Hersteller bisher durch die Aufmachung und Etikettierung der Produkte über deren tatsächlichen Inhalt hinweg.

Sportler brauchen eine höhere Versorgung mit Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien

Dienstag, 2. Juni 2009

Die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle für die Leistungsfähigkeit des Körpers. Sportler können nur Höchstleistungen bringen, wenn der Körper mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt ist. Eine leichte Unterversorgung kann bereits die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.

Im Gegensatz zu Couch Potatoes benötigen Sportler sogar noch mehr Vitamine und Mineralstoffe, da der Stoffwechsel unter Belastung auf Hochtouren läuft. Fehlen wichtige Stoffe, kann der Motor aber ins Stottern geraten.

Mangelversorgung kann sportliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen
Müdigkeit und ein Schlappheitsgefühl können bereits erste Anzeichen für einen Vitaminmangel sein. Als erste Maßnahme, sollten Sie dann Ihre Ernährung hinterfragen. Essen Sie genug Obst und Gemüse? Grundsätzlich liefert eine ausgewogene Ernährung Ihrem Körper alles was er braucht. Zu einer ausgewogenen Ernährung gehören Obst, Gemüse, Vollkornprodukte mit ausreichend Ballaststoffen sowie Milchprodukte, Fleisch, Fisch, und Hülsenfrüchte.

Kalzium für die Knochen
Umso mehr Sport Sie treiben, desto mehr sollten Sie also auf eine ausreichende Nährstoffversorgung achten. Mit einer abwechslungsreichen, bewussten Ernährung erhält Ihr Körper zum Beispiel ausreichend Mineralstoffe wie Kalzium und Magnesium, die für stabile Knochen und eine gute Muskelleistung gebraucht werden. Kalzium ist vor allem in Milchprodukten enthalten.

B-Vitamine für die Muskeln
Die B-Vitamine sind besonders wichtig für Sportler. Vor allem, wenn man sich kohlenhydratbetont ernährt, steigt der Bedarf an Vitamin B1. Eine Unterversorgung kann die Ausdauer beeinträchtigen. Zudem ist Vitamin B1 für das Nervensystem wichtig. Während Vitamin B6 eine zentrale Rolle beim Eiweißaufbau spielt. Deshalb sollten besonders Kraftsportler auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B6 achten.

Bei einem anhaltenden Schwächegefühl sollten Sie sich eventuell mal auf einen Vitamin-B12-Mangel untersuchen lassen oder gleich eine Vitamin B 12-Kur einlegen. Vitamin B12 hat im Organismus überall dort zentrale Funktionen, wo sich die Zellen intensiv vermehren und wachsen. Dadurch erhöht es die geistige Belastbarkeit beim Sport und verbessert Konzentration und Regeneration.

Vitamine und Sport - Vorsicht Vitaminmangel
Es ist vor allem in Fleisch und Milchprodukten enthalten. Eine Unterversorgung mit B12 zeigt sich zu Beginn in Schwäche, Müdigkeit oder Atemlosigkeit bei Belastungen, später in drastischen Beeinträchtigungen des Nervensystems und Blutarmut. Auch eine Stoffwechselstörung, bei der die Aufnahme von Vitamin B12 stark eingeschränkt ist, kann zu einem Mangel an Vitamin B 12 führen. In solchen Fällen ist eine Einnahme von hochdosiertem Vitamin B12 (bspw. Vitasprint) ratsam. Spätestens dann sollte auch die Müdigkeit von Ihnen abfallen und Ihre Leistungsfähigkeit wieder zunehmen.

Vitamin C hilft dabei, Erkältungen vorzubeugen. Ein Vitamin-C-Mangel erhöht die Infektanfälligkeit. Leistungssportler sind sogar besonders anfällig, da eine regelmäßig sportliche Überlastung das Immunsystem schwächt.

Neun Stunden sitzen Kinder täglich in der Schule, vorm TV oder Computer

Freitag, 29. Mai 2009

„Bewegte Kinder – schlaue Köpfe“: Unter diesem Motto fand ein Aktionstag des Niedersächsischen Projektes zur Gesundheitsprävention an Grundschulen in der Meinser Grundschule statt

Angelika Dierking vom Fachbereich Schulsport in Schaumburg, fragt noch einmal das neu erlangte Wissen der Kinder rund um den Schulranzen ab.
Studien haben belegt, dass die Bewegung von Kindern in den vergangenen 25 Jahren stetig abgenommen hat und heute im Durchschnitt nur noch eine Stunde täglich beträgt. Dagegen sitzen die Kinder im Schnitt heute bis zu neun Stunden täglich in der Schule, bei den Hausaufgaben und vor dem Fernseher oder Computer. Körperliche, seelische und kognitive Entwicklungsstörungen können hier die Folge sein.

Deshalb hat die Niedersächsische Landesregierung, in Kooperation mit dem Landessportbund, eine Initiative für Gesundheit durch Bewegungsförderung ins Leben gerufen. Im ersten Teil des Aktionstages wurde den Schülern Aufbau und Funktion der Wirbelsäule, das dynamische Sitzen und die Bedeutung von Bewegung für die Gesundheit erklärt. Bereits im Vorfeld zum Aktionstag war mit den Kindern ein Schulranzen-TÜV durchgeführt worden, wobei das richtige Ranzengewicht und das rückenfreundliche Tragen die Schwerpunkte bildeten.

Eine Lehrerfortbildung am Nachmittag war der zweite Teil des Aktionstages an der Grundschule Meinsen. Hier wurden in einem Vortrag zum Beispiel der Zusammenhang von Bewegung mit der kognitiven Entwicklung von Kindern, oder die Frage ob ergonomische Schülerarbeitsplätze den Lernerfolg begünstigen, erörtert. Ziel sollte es sein, das neue Wissen der Schüler und die erweiterte Lehrerkompetenz zu kombinieren und somit Veränderungen hinsichtlich der Bewegung der Kinder herbeizuführen.

Zum Abschluss des Aktionstages waren die Eltern zu einem Informationsabend eingeladen. Um schnelle Erfolge des Projekts zu gewährleisten, muss das Mehr an Bewegung auch im Elternhaus gelebt und weitergeführt werden. Deshalb war es hier wichtig, auch die Eltern zur aktiven Mitarbeit zu befähigen, damit die gesundheitsfördernden Impulse nicht am Schultor enden. Es wurden praktische Übungen zur Bewegungssteigerung und Rückengesundheit vorgestellt, und die Eltern darauf sensibilisiert, alltägliche Trägheitsfallen im häuslichen Umfeld zu entdecken.

Kinder- und Jugendbericht: Kinderarmut hat Folgen für die Gesundheit

Freitag, 29. Mai 2009

Kinder- und Jugendbericht: Kinderarmut hat Folgen für die Gesundheit

Berlin, 27. Mai 2009 - Heute wurde im Familienausschuss des Deutschen Bundestags der 13. Kinder- und Jugendbericht vorgestellt. Eine Expertenkommission untersuchte im Auftrag des Bundesfamilienministeriums den Gesundheitszustand der Kinder und Jugendlichen in Deutschland. Zusätzlich gibt der Bericht Handlungsempfehlungen für Politik sowie die Kinder- und Jugendhilfe.

Kinder ärmerer Eltnern oft schlecht ernährt

Kinder ärmerer Eltnern oft schlecht ernährt

Der Bericht stellt einen grundsätzlich guten Gesundheitszustand der in Deutschland lebenden jungen Menschen fest. Alarmierend ist dagegen, dass vor allem Kinder und Jugendliche aus einkommensarmen und bildungsfernen Familien sowie mit Migrationshintergrund an körperlichen und seelischen Krankheiten leiden. Sie sind häufig übergewichtig und zeigen Auffälligkeiten in der sprachlichen und motorischen Entwicklung.

Die Forderung der Kommission nach niedrigschwelligen und aufsuchenden Familienprogrammen zum Abbau der gesundheitlichen und allgemeinen Chancenungleichheit unterstützt das Zukunftsforum Familie (ZFF). Mitgliedsverbände des ZFF wie z.B. HIPPY und Ostapje haben bereits erfolgreiche Programme für die Verbesserung der Lebenssituation sozial benachteiligter Kinder aufgebaut. “Für bessere Frühförderung und mehr Teilhabe armer Kinder an gesundheitsfördernden Sport- und Freizeitaktivitäten kämpft das ZFF bereits seit Jahren,” so die Vorsitzende des ZFF Christiane Reckmann. “Es freut uns, dass unsere Forderungen jetzt auch durch den 13. Kinder- und Jugendbericht unterstrichen und bestätigt werden.”

Die Berichtskommission unter der Leitung des Münchner Sozialpsychologen Prof. Dr. Heiner Keupp macht auch konkrete Vorschläge zur Bekämpfung der Kinderarmut, vor allem auf der kommunalen Ebene. Reckmann: “Kinderarmut hat Folgen. Dieses Motto unserer Kampagne zur Einführung einer Kindergrundsicherung sehen wir im Bericht bestätigt. Kinder und deren Familien aus der Armut zu holen, bedeutet eben auch Gesundheitsförderung!”

HIPPY und Ostapje sind Familienbildungsprogramme mit dem Ziel der frühen Förderung für Kinder im Vorschulalter aus bildungsbenachteiligten Familien. (www.hippy-deutschland.de)
Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG fordert eine monatliche Absicherung für alle Kinder in Höhe von 500 Euro. Es wird u.a. von ZFF, AWO, GEW, Deutschem Kinderschutzbund und Prof. Dr. Heiner Keupp unterstützt. (www.kinderarmut-hat-folgen.de)

Das ZFF wurde 2002 auf Initiative der Arbeiterwohlfahrt gegründet. Der familienpolitische Fachverband setzt sich für die Interessen von Familien ein und kämpft für soziale Gerechtigkeit in der Familienpolitik. Neben Gliederungen der AWO sind dort unter anderem die Bundesvereinigung der Mütterzentren, der Progressive Eltern- und Erzieherverband (PEVNW) und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Elterninitiativkindergärten organisiert.

Mehr Bewegung und besserer Ernährung im Kindergarten

Freitag, 29. Mai 2009

Die Stiftung Kindergesundheit hat mit der AOK ein Programm für den Kindergarten entwickelt, um besonders die Kleinen zu mehr Bewegung und einer gesünderen Ernährung zu motivieren.

Drei Kindergärten in Ochsenfurt (Hohestadt, Westsiedlung und Maria-Theresia) nehmen bereits seit September vergangenen Jahres an den „TigerKids“ teil, dessen Programm über drei Jahre läuft.

Mutter mit Baby

Mutter mit Baby

Die sechs Hauptziele sind Bewegung, fünfmal täglich Obst und Gemüse essen, viel kalorienarme Durstlöscher, wie Wasser, Kräuter- oder Früchtetee trinken, auf Rituale beim Essen und eine gemütliche Atmosphäre bei Tisch achten und erwünschtes Verhalten nicht mit Süßigkeiten belohnen oder verstärken.

Bewegung wird von den Erzieherinnen des Kindergarten Hohestadt in den täglichen Ablauf mit eingebaut.

Da gibt es eine Bewegungsstraße, Fühlsteine und –platten, es werden Bewegungsgeschichten erzählt und Spiellieder gesungen, um so die Kraft, Geschicklichkeit und Ausdauer der Kinder zu fördern.

Wichtig ist natürlich auch, dass regelmäßig draußen getobt wird.

Die Ernährung wird den Kleinen mit der kleinen Lok, die eigentlich die Ernährungspyramide darstellt, erklärt und deutlich gemacht.

Jeden Tag gibt es für die Kindergartenkinder den „magischen Teller“ auf dem Rohkost und Obst angeboten wird, was die Kinder inzwischen besonders mögen.

Da wird probiert und getestet und auch mal etwas gegessen, was man nicht so genau kennt.

Ein Ritual, das allen inzwischen großen Spaß macht, ist das gemeinsame Frühstück, das einmal in der Woche stattfindet, mal mit Gemüsesuppe, Dinkelvollkornbrötchen, Pfannkuchen mit Vollkornmehl, Gesichterbroten oder Hefeteiggebäck.

Nicht nur die Erzieherinnen wurden in einem zweitägigen Seminar von Mitarbeitern der AOK ausführlich beraten, auch die Eltern werden in das Projekt mit eingebunden.

Gabi Lackinger, Kindergartenleiterin in Hohestadt, ist von dem Projekt begeistert und findet, dass die Kinder dadurch ihr Ess- und Bewegungsverhalten ändern.

Auch die Kleinen wissen inzwischen, dass viel Zucker schlapp macht und freuen sich besonders, wenn die Handpuppe „der kleine Tiger“ sie für ihr abwechslungsreiches Frühstück, das sie in den Kindergarten mitgebracht haben, lobt.