Ganztagesbetreuung in den Kitas und Nachmittagsunterricht sind das Konzept der Zukunft. Doch was isst der Nachwuchs den ganzen Tag? Und wer sorgt für die richtige Ernährung?
Rohkost, Pute und Reis? Oder doch Pizza, Schweinsbraten und Knödel? Kinder- und jugendgerecht zu kochen ist nicht immer einfach – das wissen nicht nur Eltern sondern auch Kindergärten und Schulen. Einerseits möchte man den Wünschen der Kinder gerecht werden, andererseits stellen pädagogische Einrichtungen an sich selbst den Anspruch, für die gute Ernährung ihrer Zöglinge Sorge zu tragen.
„Ursprünglich war meine Ideologie, nur einmal die Woche ein Fleischgericht anzubieten und ansonsten Gemüsegerichte. Aber das zieht bei den Jugendlichen nicht“, klagt Stephan Nagel, Chef der Cateringfirma „Nagel Outdoor“. Er beliefert neben dem Schulzentrum in Geretsried auch den Evangelischen Kindergarten. „Natürlich gibt es bei uns auch Klassiker wie Käsespätzle“, erklärt Nagel, ansonsten achte er jedoch stark auf Ausgewogenheit. Salat stünde ohnehin täglich auf dem Speiseplan. Das schätzt auch Sabine Eberlein, Leiterin des Evangelischen Kindergartens in Geretsried: „Erziehungsteam und Elternbeirat legten besonderen Wert auf frische Zubereitung und Ausgewogenheit der Speisen.“ Mitspracherecht haben auch die Kinder: Auf einem von Nagel angefertigten Fragebogen können Lieblingsgerichte angegeben werden. Die so genannten Wunschwochen gibt es dann immer kurz vor den Ferien.
Was unsere Kinder und Jugendlichen in den Schulen und Kindergärten im Nordlandkreis essen, erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe unserer Zeitung.