Sportler brauchen eine höhere Versorgung mit Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien

2. Juni 2009

Die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle für die Leistungsfähigkeit des Körpers. Sportler können nur Höchstleistungen bringen, wenn der Körper mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt ist. Eine leichte Unterversorgung kann bereits die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.

Im Gegensatz zu Couch Potatoes benötigen Sportler sogar noch mehr Vitamine und Mineralstoffe, da der Stoffwechsel unter Belastung auf Hochtouren läuft. Fehlen wichtige Stoffe, kann der Motor aber ins Stottern geraten.

Mangelversorgung kann sportliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen
Müdigkeit und ein Schlappheitsgefühl können bereits erste Anzeichen für einen Vitaminmangel sein. Als erste Maßnahme, sollten Sie dann Ihre Ernährung hinterfragen. Essen Sie genug Obst und Gemüse? Grundsätzlich liefert eine ausgewogene Ernährung Ihrem Körper alles was er braucht. Zu einer ausgewogenen Ernährung gehören Obst, Gemüse, Vollkornprodukte mit ausreichend Ballaststoffen sowie Milchprodukte, Fleisch, Fisch, und Hülsenfrüchte.

Kalzium für die Knochen
Umso mehr Sport Sie treiben, desto mehr sollten Sie also auf eine ausreichende Nährstoffversorgung achten. Mit einer abwechslungsreichen, bewussten Ernährung erhält Ihr Körper zum Beispiel ausreichend Mineralstoffe wie Kalzium und Magnesium, die für stabile Knochen und eine gute Muskelleistung gebraucht werden. Kalzium ist vor allem in Milchprodukten enthalten.

B-Vitamine für die Muskeln
Die B-Vitamine sind besonders wichtig für Sportler. Vor allem, wenn man sich kohlenhydratbetont ernährt, steigt der Bedarf an Vitamin B1. Eine Unterversorgung kann die Ausdauer beeinträchtigen. Zudem ist Vitamin B1 für das Nervensystem wichtig. Während Vitamin B6 eine zentrale Rolle beim Eiweißaufbau spielt. Deshalb sollten besonders Kraftsportler auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B6 achten.

Bei einem anhaltenden Schwächegefühl sollten Sie sich eventuell mal auf einen Vitamin-B12-Mangel untersuchen lassen oder gleich eine Vitamin B 12-Kur einlegen. Vitamin B12 hat im Organismus überall dort zentrale Funktionen, wo sich die Zellen intensiv vermehren und wachsen. Dadurch erhöht es die geistige Belastbarkeit beim Sport und verbessert Konzentration und Regeneration.

Vitamine und Sport - Vorsicht Vitaminmangel
Es ist vor allem in Fleisch und Milchprodukten enthalten. Eine Unterversorgung mit B12 zeigt sich zu Beginn in Schwäche, Müdigkeit oder Atemlosigkeit bei Belastungen, später in drastischen Beeinträchtigungen des Nervensystems und Blutarmut. Auch eine Stoffwechselstörung, bei der die Aufnahme von Vitamin B12 stark eingeschränkt ist, kann zu einem Mangel an Vitamin B 12 führen. In solchen Fällen ist eine Einnahme von hochdosiertem Vitamin B12 (bspw. Vitasprint) ratsam. Spätestens dann sollte auch die Müdigkeit von Ihnen abfallen und Ihre Leistungsfähigkeit wieder zunehmen.

Vitamin C hilft dabei, Erkältungen vorzubeugen. Ein Vitamin-C-Mangel erhöht die Infektanfälligkeit. Leistungssportler sind sogar besonders anfällig, da eine regelmäßig sportliche Überlastung das Immunsystem schwächt.

Neun Stunden sitzen Kinder täglich in der Schule, vorm TV oder Computer

29. Mai 2009

„Bewegte Kinder – schlaue Köpfe“: Unter diesem Motto fand ein Aktionstag des Niedersächsischen Projektes zur Gesundheitsprävention an Grundschulen in der Meinser Grundschule statt

Angelika Dierking vom Fachbereich Schulsport in Schaumburg, fragt noch einmal das neu erlangte Wissen der Kinder rund um den Schulranzen ab.
Studien haben belegt, dass die Bewegung von Kindern in den vergangenen 25 Jahren stetig abgenommen hat und heute im Durchschnitt nur noch eine Stunde täglich beträgt. Dagegen sitzen die Kinder im Schnitt heute bis zu neun Stunden täglich in der Schule, bei den Hausaufgaben und vor dem Fernseher oder Computer. Körperliche, seelische und kognitive Entwicklungsstörungen können hier die Folge sein.

Deshalb hat die Niedersächsische Landesregierung, in Kooperation mit dem Landessportbund, eine Initiative für Gesundheit durch Bewegungsförderung ins Leben gerufen. Im ersten Teil des Aktionstages wurde den Schülern Aufbau und Funktion der Wirbelsäule, das dynamische Sitzen und die Bedeutung von Bewegung für die Gesundheit erklärt. Bereits im Vorfeld zum Aktionstag war mit den Kindern ein Schulranzen-TÜV durchgeführt worden, wobei das richtige Ranzengewicht und das rückenfreundliche Tragen die Schwerpunkte bildeten.

Eine Lehrerfortbildung am Nachmittag war der zweite Teil des Aktionstages an der Grundschule Meinsen. Hier wurden in einem Vortrag zum Beispiel der Zusammenhang von Bewegung mit der kognitiven Entwicklung von Kindern, oder die Frage ob ergonomische Schülerarbeitsplätze den Lernerfolg begünstigen, erörtert. Ziel sollte es sein, das neue Wissen der Schüler und die erweiterte Lehrerkompetenz zu kombinieren und somit Veränderungen hinsichtlich der Bewegung der Kinder herbeizuführen.

Zum Abschluss des Aktionstages waren die Eltern zu einem Informationsabend eingeladen. Um schnelle Erfolge des Projekts zu gewährleisten, muss das Mehr an Bewegung auch im Elternhaus gelebt und weitergeführt werden. Deshalb war es hier wichtig, auch die Eltern zur aktiven Mitarbeit zu befähigen, damit die gesundheitsfördernden Impulse nicht am Schultor enden. Es wurden praktische Übungen zur Bewegungssteigerung und Rückengesundheit vorgestellt, und die Eltern darauf sensibilisiert, alltägliche Trägheitsfallen im häuslichen Umfeld zu entdecken.

Kinder- und Jugendbericht: Kinderarmut hat Folgen für die Gesundheit

29. Mai 2009

Kinder- und Jugendbericht: Kinderarmut hat Folgen für die Gesundheit

Berlin, 27. Mai 2009 - Heute wurde im Familienausschuss des Deutschen Bundestags der 13. Kinder- und Jugendbericht vorgestellt. Eine Expertenkommission untersuchte im Auftrag des Bundesfamilienministeriums den Gesundheitszustand der Kinder und Jugendlichen in Deutschland. Zusätzlich gibt der Bericht Handlungsempfehlungen für Politik sowie die Kinder- und Jugendhilfe.

Kinder ärmerer Eltnern oft schlecht ernährt

Kinder ärmerer Eltnern oft schlecht ernährt

Der Bericht stellt einen grundsätzlich guten Gesundheitszustand der in Deutschland lebenden jungen Menschen fest. Alarmierend ist dagegen, dass vor allem Kinder und Jugendliche aus einkommensarmen und bildungsfernen Familien sowie mit Migrationshintergrund an körperlichen und seelischen Krankheiten leiden. Sie sind häufig übergewichtig und zeigen Auffälligkeiten in der sprachlichen und motorischen Entwicklung.

Die Forderung der Kommission nach niedrigschwelligen und aufsuchenden Familienprogrammen zum Abbau der gesundheitlichen und allgemeinen Chancenungleichheit unterstützt das Zukunftsforum Familie (ZFF). Mitgliedsverbände des ZFF wie z.B. HIPPY und Ostapje haben bereits erfolgreiche Programme für die Verbesserung der Lebenssituation sozial benachteiligter Kinder aufgebaut. “Für bessere Frühförderung und mehr Teilhabe armer Kinder an gesundheitsfördernden Sport- und Freizeitaktivitäten kämpft das ZFF bereits seit Jahren,” so die Vorsitzende des ZFF Christiane Reckmann. “Es freut uns, dass unsere Forderungen jetzt auch durch den 13. Kinder- und Jugendbericht unterstrichen und bestätigt werden.”

Die Berichtskommission unter der Leitung des Münchner Sozialpsychologen Prof. Dr. Heiner Keupp macht auch konkrete Vorschläge zur Bekämpfung der Kinderarmut, vor allem auf der kommunalen Ebene. Reckmann: “Kinderarmut hat Folgen. Dieses Motto unserer Kampagne zur Einführung einer Kindergrundsicherung sehen wir im Bericht bestätigt. Kinder und deren Familien aus der Armut zu holen, bedeutet eben auch Gesundheitsförderung!”

HIPPY und Ostapje sind Familienbildungsprogramme mit dem Ziel der frühen Förderung für Kinder im Vorschulalter aus bildungsbenachteiligten Familien. (www.hippy-deutschland.de)
Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG fordert eine monatliche Absicherung für alle Kinder in Höhe von 500 Euro. Es wird u.a. von ZFF, AWO, GEW, Deutschem Kinderschutzbund und Prof. Dr. Heiner Keupp unterstützt. (www.kinderarmut-hat-folgen.de)

Das ZFF wurde 2002 auf Initiative der Arbeiterwohlfahrt gegründet. Der familienpolitische Fachverband setzt sich für die Interessen von Familien ein und kämpft für soziale Gerechtigkeit in der Familienpolitik. Neben Gliederungen der AWO sind dort unter anderem die Bundesvereinigung der Mütterzentren, der Progressive Eltern- und Erzieherverband (PEVNW) und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Elterninitiativkindergärten organisiert.

Mehr Bewegung und besserer Ernährung im Kindergarten

29. Mai 2009

Die Stiftung Kindergesundheit hat mit der AOK ein Programm für den Kindergarten entwickelt, um besonders die Kleinen zu mehr Bewegung und einer gesünderen Ernährung zu motivieren.

Drei Kindergärten in Ochsenfurt (Hohestadt, Westsiedlung und Maria-Theresia) nehmen bereits seit September vergangenen Jahres an den „TigerKids“ teil, dessen Programm über drei Jahre läuft.

Mutter mit Baby

Mutter mit Baby

Die sechs Hauptziele sind Bewegung, fünfmal täglich Obst und Gemüse essen, viel kalorienarme Durstlöscher, wie Wasser, Kräuter- oder Früchtetee trinken, auf Rituale beim Essen und eine gemütliche Atmosphäre bei Tisch achten und erwünschtes Verhalten nicht mit Süßigkeiten belohnen oder verstärken.

Bewegung wird von den Erzieherinnen des Kindergarten Hohestadt in den täglichen Ablauf mit eingebaut.

Da gibt es eine Bewegungsstraße, Fühlsteine und –platten, es werden Bewegungsgeschichten erzählt und Spiellieder gesungen, um so die Kraft, Geschicklichkeit und Ausdauer der Kinder zu fördern.

Wichtig ist natürlich auch, dass regelmäßig draußen getobt wird.

Die Ernährung wird den Kleinen mit der kleinen Lok, die eigentlich die Ernährungspyramide darstellt, erklärt und deutlich gemacht.

Jeden Tag gibt es für die Kindergartenkinder den „magischen Teller“ auf dem Rohkost und Obst angeboten wird, was die Kinder inzwischen besonders mögen.

Da wird probiert und getestet und auch mal etwas gegessen, was man nicht so genau kennt.

Ein Ritual, das allen inzwischen großen Spaß macht, ist das gemeinsame Frühstück, das einmal in der Woche stattfindet, mal mit Gemüsesuppe, Dinkelvollkornbrötchen, Pfannkuchen mit Vollkornmehl, Gesichterbroten oder Hefeteiggebäck.

Nicht nur die Erzieherinnen wurden in einem zweitägigen Seminar von Mitarbeitern der AOK ausführlich beraten, auch die Eltern werden in das Projekt mit eingebunden.

Gabi Lackinger, Kindergartenleiterin in Hohestadt, ist von dem Projekt begeistert und findet, dass die Kinder dadurch ihr Ess- und Bewegungsverhalten ändern.

Auch die Kleinen wissen inzwischen, dass viel Zucker schlapp macht und freuen sich besonders, wenn die Handpuppe „der kleine Tiger“ sie für ihr abwechslungsreiches Frühstück, das sie in den Kindergarten mitgebracht haben, lobt.

Leistungsfähig arbeiten durch richtige Ernährung

28. Mai 2009

Egal, ob Sie ins Klassenzimmer oder in den Sitzungssaal gehen, oder einfach nur Ihr Gehirn in Topform halten möchten - das Frühstück ist ein Muss. Neueste wissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass das Frühstück sowohl bei der Gedächtnisbildung und dem Abruf des Erinnerungsvermögens, als auch bei der Verarbeitung komplexer und anspruchsvoller Informationen eine wesentliche Rolle spielt.

Wissenschaftler konnten durch Unter suchungen, bei denen Kinder verschiedene Probleme lösen mussten, nachweisen, dass der Verzicht auf das Frühstück zu mehr Fehlern in Tests führt. Studien an jungen Erwachsenen brachten das gleiche Ergebnis: die Personen, die nicht gefrühstückt hatten, wiesen schlechtere Ergebnisse hinsichtlich ihrer schulischen Leistungen auf, als diejenigen, die etwas gegessen hatten, bevor sie sich der Prüfung unterzogen.

Die höhere Leistungsfähigkeit nach Einnahme eines Frühstücks ist auf einem Anstieg der Glukosekonzentration im Blut zurückzuführen, die wiederum die Konzentration eines Transmitters im Gehirn, dem sogenannten Acetycholin, erhöht. Professor David Benton von der Wales University und andere Wissenschaftler, die auf diesem Gebiet tätig sind, vermuten, dass Acetylcholin das Erinnerungsvermögen beeinflusst. Denn auch Medikamente, welche die Produktion dieses Transmitters blockieren, führten zu einer Beeinträchtigung der Gedächtnissleistung, insbesondere der Fähigkeit, sich an neu erworbene Informationen zu erinnern.

Zur Herstellung von Acetylcholin wird Vitamin B1 benötigt. Eine ausreichende Menge dieses Vitamins mit dem Frühstück aufzunehmen könnte daher wichtig sein, um die geistige Leistungsfähigkeit am Vormittag zu optimieren. Zu den Getreideprodukten, die Vitamin B1 enthalten, gehören unter anderem Vollkornbrote und angereicherte Frühstückscerealien.

Nicht nur die richtige zeitliche Einnahme von kurzfristig wirksamen Nährstoffportionen beeinflusst unsere Fähigkeit klar zu denken. Die geistige Leistungsfähigkeit hängt auch von der langfristigen ernährungsphysiologischen Qualität der Nahrung ab. So kann eine mangelhafte Eisenaufnahme über einen längeren Zeitraum die Konzentrationsfähigkeit und den IQ eines Menschen beeinträchtigen.

Es ist bekannt, dass Eisenmangel die Gedächtnisleistung bei Erwachsenen und Kindern beeinträchtigt. Bei Kleinkindern und Säuglingen führt er zu Problemen mit der Aufmerksamkeit und dem Lernvermögen (weitere Einzelheiten finden Sie in Food Today No.16).

Besonders Frauen sind von einer zu niedrigen Eisenzufuhr betroffen. Jodmangel hingegen ist bei beiden Geschlechtern anzutreffen. Besonders die Fähigkeiten Entscheidungen zu treffen und Eigeninitiative zu ergreifen scheinen bei Jodmangel zu leiden. Obwohl dieses Problem nur für wenige Gebiete Europas und Entwicklungsländer relevant ist, sollte Jodmangel durch jodiertes Speisesalz, Fisch, Schalentiere, Fleisch, Milch und Eier vorgebeugt werden.

Während bestimmte Nährstoffmängel zu einer beeinträchtigten Gehirnfunktion führen können, kann die zusätzliche Aufnahme von anderen Stoffen die Leistungsfähigkeit des Gehirns enorm steigern. Koffein beispielsweise besitzt einen leicht stimulierenden Effekt. Es wirkt auf das Zentralnervensystem und erhöht dadurch die Reaktionsfähigkeit. Tests haben bewiesen, dass durch Koffein die ohnehin schon schnelle Informationsverarbeitung im Gehirn noch um 10 Prozent beschleunigt wird. Außerdem zeigte sich, dass der Genuss von Kaffee nach dem Mittagessen dem gewöhnlich nach dem Mittagessen auftretenden Tiefpunkt entgegenwirkt und die Konzentrationsfähigkeit erhält.

Nicht nur was Sie trinken zählt, sondern auch, dass Sie ausreichend trinken. Selbst ein geringes Flüssigkeitsdefizit kann die geistige Leistungsfähigkeit beeinflussen. Denken Sie daran: wenn Sie durstig sind, fehlt Ihnen bereits Flüssigkeit. Nehmen Sie daher während des Tages ausreichend Flüssigkeit zu sich, um geistig fit zu bleiben.

Lesen Sie auch hier : der-gesundheitsblog.net/gehirndoping

Bio-Bauern geben auf

26. Mai 2009

Obwohl die Nachfrage nach biologisch produzierten Lebensmitteln noch immer ansteigt, geht den Bauern offenbar die Luft aus. Gründe liegen aber auf der Hand.

Fein und ökologisch produziert: Bio-Salat bereitet den Bauern aber Kopfzerbrechen.

Weitere Infos zum Thema Bio auch hier:  www.bio-welten.de

Wie die «Mittelland Zeitung» vorab berichtet, lägen ihr Zahlen einer repräsentativen Umfrage der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon vor. Demnach hätten 15 Prozent von 419 befragten Biobauern angegeben, über einen Ausstieg nachzudenken. Viele hätten den Schritt bereits vollzogen, so in dem Bericht weiter.

Das Ergebnis erstaunt, weil die Nachfrage nach Bio-Produkten steigt und der Markt 2008 wertmässig um 11,2 Prozent gewachsen ist. Als Gründe werden die teureren Futtermittel, die sich ständig ändernden Biorichtlinien und hohe Kontrollkosten angegeben. Betroffen sind vor allem Biobauern aus Berggebieten.

Ernährung und Psyche

26. Mai 2009

Das Gehirn benötigt, wie alle anderen Organe auch, eine ausreichende Versorgung mit allen erforderlichen Nährstoffen, um seine Funktionen erfüllen zu können; es hat aber im Vergleich zu anderen Organen einige Stoffwechselbesonderheiten:

Beispielsweise verbraucht das Gehirn 20 % des vom Organismus aufgenommenen Sauerstoffs, obwohl es nur 2 % des Körpergewichts ausmacht. Es ist reichlichfingerfood durchblutet, die Nährstoffe kommen aber nicht direkt vom Blut zu den Hirnzellen, weil dazwischen eine Barriereschicht aus Zellen, die so genannte Blut-Hirn-Schranke, liegt. Sie grenzt sozusagen das Zentralnervensystem vom übrigen Organismus ab. Diese Schranke ist für sehr viele Moleküle, wie z.B. Proteine, undurchlässig. Damit die Nährstoffe vom Blut zu den Hirnzellen gelangen können, gibt es eine Vielzahl von Transportern, über die die Einschleusung der Substanzen erfolgt.

Rund 60 % der Gehirnmasse besteht aus Fettmolekülen. Dadurch ist das Gehirn sehr anfällig gegenüber oxidativem Stress. Freie Radikale attackieren Fettmoleküle, die sich dadurch chemisch verändern („ranzig“ werden) und ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen können. Das Gehirn hat deshalb einen sehr hohen Bedarf an antioxidativen Substanzen, der von Vegetariern bekanntlich weitaus besser gedeckt werden kann, als von Mischköstlern.

Die Nervenzellen können, im Gegensatz z.B. zu Muskelzellen, keine Fettsäuren verbrennen; sie sind deshalb auf Glukose als Energieträger angewiesen. Die Glukoseversorgung des Gehirns hat für den Organismus absolute Priorität - notfalls werden vom Stoffwechsel auch Muskelaminosäuren zur Glukosegewinnung herangezogen.

Das menschliche Großhirn hat etwa 50 Mrd. Nervenzellen. Jede einzelne von ihnen kann bis zu 100.000 Verbindungen zu anderen Nervenzellen knüpfen; voraus eine hirn1unvorstellbar große Zahl von Verschaltungen resultiert. Von zentraler Bedeutung für das Fühlen, Denken und Handeln sind chemische Signalsubstanzen, zu denen Neurotransmitter, Neuropeptide, Neurohormone und Neuromodulatoren gehören. Die Funktionsfähigkeit des Gehirns ist abhängig von einem ungestörten Ablauf der biochemischen Prozesse: Wenn z.B. ein Vitamin oder ein Spurenelement fehlt, kommt es zu einer Störung der Hirnleistung oder zu psychischen Befindlichkeitsstörungen. Besonders empfindlich gegenüber Nährstoffmängeln ist das Gehirn von Kindern und Heranwachsenden; so kann ein Eisenmangel z.B. zu Lernstörungen führen. Das kindliche Gehirn ist aber auch äußerst empfänglich für Umweltgifte, z.B. Pestizide oder Schwermetalle; Blei und Quecksilber wirken schon in geringen Konzentrationen intelligenzmindernd.

Welche Erkenntnisse gibt es über die Wechselwirkung zwischen Ernährung und Hirnleistungsfähigkeit bzw. Psyche?

Eine umfassende Darstellung dieser Zusammenhänge publizierten Ende Januar 2006 die britischen Verbraucherorganisation Sustain und die Mental Health Foundation. Dabei wurde zum einen das gesamte wissenschaftliche Datenmaterial zu diesem Themenkomplex aufgearbeitet, zum anderen wurden umfangreiche Untersuchungen und Befragungen der britischen Bevölkerung vorgenommen. Das Ergebnis dieser Untersuchung ist erschreckend: Die immer schlechtere Ernährung führt bei der britischen Bevölkerung zu Depressionen und vermindert Gedächtnisleistung und Konzentration. Das Fehlen von Aminosäuren z.B. verursacht depressive Verstimmungen und Apathie und wirkt sich negativ auf die Motivation und die Entspannungsfähigkeit aus.

Übrigens hat die jahrzehntelange Beigabe von chemischen Stoffen und Pestiziden auch den Organismus von Zuchttieren stark geschwächt.

Weitere Untersuchungsergebnisse:

  • Jeder Brite oder Bewohner eines anderen Industriestaates nimmt jährlich mehr als 4 kg Nahrungsmittelzusatzstoffe zu sich.

  • Fast 40 % aller produzierter Nahrungsmittel, werden sofort wieder vernichtet, z.B. weil die Verbraucher sie sofort wegwerfen oder weil sie von den Supermarktketten abgelehnt werden, wenn sie nicht der vorgegebenen Norm entsprechen:  z.B. Größe, Aussehen, Gewicht, Geschmack…

  • Nur 13 % der Männer und 15 % der Frauen halten sich an die offizielle Empfehlung, mehr als 5 mal täglich eine Portion Obst oder Gemüse zu essen.

Anfang Februar fand in Edingburgh eine Konferenz zum Thema Ernährung, Verhalten und Junk-Food-Generation statt. Man geht heute davon aus, dass etwa ein Viertel der Kinder und Jugendlichen in irgendeiner Form Lernprobleme hat. Der Tenor der Konferenz war: Junk-Food hat die Gehirne der Kinder geschädigt.

Diese britischen Erkenntnisse sind sicherlich auch auf deutsche Verhältnisse übertragbar. Generell zeigen langfristige Studien, dass die psychische Befindlichkeit und das psychosoziale Verhalten von Jugendlichen sich innerhalb der letzten 20 Jahre signifikant verschlechtert haben.

Im Folgenden werden nun die Ergebnisse verschiedener Studien über den Einfluss der Ernährung auf Psyche und Hirnleistungsfähigkeit dargestellt:

  1. Eine Supplementierung von Spurenelementen und Vitaminen sowie von essentiellen Fettsäuren führte bei Schulkindern zu einer verminderten Aggressivität.
  2. Der Verzehr von Cholesterin und gesättigten Fettsäuren ist mit Störungen der Hirnleistungsfähigkeit assoziiert.
  3. Emotionale Stresszustände besserten sich durch Weglassen von Zucker.
  4. Eine hohe Zufuhr von Kohlenhydraten wird meist mit einer besseren Stimmungslage in Verbindung gebracht, wofür einer der Gründe folgender sein dürfte: Eine hohe Kohlenhydratzufuhr eröffnet der Aminosäure Tryptophan bessere Chancen, durch die Blut-Hirn-Schranke zu gelangen; bei einer eiweißreichen Ernährung hingegen konkurrieren verschiedene Aminosäuren um den selben Transporter ins Gehirn. Dabei hat Tryptophan sozusagen schlechtere Karten, da es im Vergleich zu andern Aminosäuren nur in einer geringen Konzentration im Blut vorkommt.
  5. Tryptophan ist die Ausgangssubstanz für die Bildung des Neurotransmitters Serotonin, der wesentlich an der Regulierung der Stimmungslage beteiligt ist. Durch eine vermehrte Tryptophanzufuhr in Verbindung mit Kohlenhydraten lässt sich die Serotoninbildung im Gehirn erhöhen, wodurch sich die psychische Befindlichkeit des Menschen in der Regel bessert. Tryptophan ist u.a. reichlich enthalten in Cashewnüssen, Sonnenblumenkernen und Haferflocken.
  6. Eine zu geringe Zufuhr von Vitamin B12, Vitamin C und Folsäure zeigt sich häufig in depressiver Verstimmung oder in vermehrter Erregbarkeit.
  7. Menschen mit Erschöpfung und Depressionsneigung haben häufig auch niedrige Vitamin-B1-Konzentrationen.
  8. Die Selenversorgung in Mitteleuropa ist in der Regel unzureichend; eine gute Selenversorgung ist mit einer besseren Stimmungslage assoziiert.
  9. Die Vitamine B6 und B12 können die Gedächtnisleistung im mittleren Lebensalter verbessern.
  10. Bei älteren Menschen spielen besonders die Vitamine B6, B12 und Folsäure eine wichtige Rolle für die Hirnleistungsfähigkeit. Wenn diese Vitamine in zu geringem Maß vorhanden sind,  kommt es häufig zu Abbauerscheinungen und zu einem vermehrten Auftreten von Altersdepressionen. Ebenso führt eine hohe Zufuhr von gesättigten Fettsäuren, z.B. in Fleisch, Wurst und fettem Käse, zu Hirnleistungsstörungen. Ein hoher Verzehr von Gemüse, speziell von grünem Blattgemüse und Kohlarten, verbessert hingegen die Hirnleistungsfähigkeit. Günstig wirkt sich auch eine vermehrte Zufuhr der Vitamine C und E aus.
  11. Pestizidbelastete Nahrungsmittel können nicht nur das kindliche Gehirn schädigen, sondern sie werden auch mit einem erhöhten Risiko für Morbus Parkinson in Verbindung gebracht.

Mischköstler haben ein mehr als doppelt so hohes Risiko, an Morbus Alzheimer zu erkranken, als Vegetarier. Generell bietet eine antioxidantienreiche vegetarische sample_diabetesmgtErnährung eine gute Basis zur Vermeidung neurodegenerativer Erkrankungen wie M. Alzheimer und M. Parkinson. Bei Depressionen sollten vermehrt Nahrungsmittel verzehrt werden, die viel Tryptophan, Zink, Magnesium und die Vitamine B1, B6, B12 und Folsäure enthalten. Besonders Patienten, die an Psychosen erkrankt sind, z.B. an Schizophrenie, ist anzuraten, den Verzehr von gesättigten Fettsäuren stark einzuschränken.

Abschließend muss noch Folgendes gesagt werden: Gesundes Essen allein reicht nicht aus, um die Hirnleistungsfähigkeit zu erhalten. Die Gehirnzellen sind dann leistungsfähig, wenn sie lebenslang trainiert und gefordert werden, d.h. wenn ein aktiver und lernfreudiger Lebensstil gepflegt wird. Außerdem ist körperliche Bewegung hilfreich.

Richtige Ernährung von Säuglingen und Kindern - Fünf Experten-Tipps zum Thema Zufüttern

26. Mai 2009

Fünf Fragen an Gudrun Bubolz, Fachberaterin für Säuglings - und Kinderernährung des Verbands für Unabhängige Gesundheitsberatung.

Ein gesundes Baby ist ein glückliches Baby

Ein gesundes Baby ist ein glückliches Baby

  • Wann fange ich an? Am besten nach dem sechsten Monat. Vorher braucht ein Kind nichts anderes als Milch.
  • Welche Mahlzeit zuerst? Am besten ist ein Gemüsebrei am Mittag. Zunächst nur mit einer Gemüsesorte. Geeignet sind Pastinake, Kartoffel, Süßkartoffel, Hokkaido-Kürbis, Zucchini, Kohlrabi (alles möglichst Bio). Eine Gemüsesorte sollte vier, besser sechs Tage lang gegeben werden. Fünf Gemüsesorten reichen bis zum Ende des ersten Lebensjahres aus, gerade wenn man auf Allergien achten muss. Um eine Milchmahlzeit durch Gemüsebrei zu ersetzen, gehört auch ein Esslöffel Öl hinein.
  • Gläschen oder selbst gekocht? Ich empfehle, selbst zu kochen, bei Gläschenkost hat das Gemüse kaum Eigengeschmack und oft ist Salz drin. Wichtig ist, dass Kinder ans Familienessen herangeführt werden und nicht an Konserven.
  • Muss das Kind zum Brei trinken? Nein, wenn es den ersten Brei bekommt, wird es ja oft noch gestillt oder bekommt häufig die Flasche, da erhält es genug Flüssigkeit. Gut ist es trotzdem, zu den Mahlzeiten Wasser oder verdünnten Tee anzubieten.
  • Was tun, wenn das Kind nicht essen will? Verweigert es gleich in den ersten Tagen den Löffel, kann man ruhig warten und es zwei Wochen später mit einer anderen Gemüsesorte versuchen. Manche Kinder mögen auch keinen Brei und essen erst, wenn sie mit am Tisch sitzen können und etwas in der Hand haben: z. B. eine ungesalzene Reiswaffel oder einen glutenfreien Zwieback. Jedes Kind fängt irgendwann an zu essen, Eltern sollten sich keinen Druck machen. Schlecht ist es, wenn sie aus Verzweiflung etwas Süßes in die Babys hineinstopfen. Ein Buchtipp zum Thema: “Mein Kind will nicht essen” von Carlos Gonzales, La Leche Liga, 15,90 Euro.

Warum Training im Fitnessstudio oft keinen Erfolg hat

26. Mai 2009

Es kostet Überwindung, doch wenn draußen die Temperaturen steigen, strömen zahlreiche Frauen wieder in die Fitness-Studios um den Winterspeck loszuwerden. Sie powern sich auf Stepper und Crosstrainer aus, aber nehmen nicht ab oder quälen sich in Bauch-Beine-Po-Kursen oder an Geräten, aber bekommen keinen straffen Hintern.

Abnehmen und Sport

Abnehmen und Sport

Das ist nicht verwunderlich, meint Pamela Chance, Sportwissenschaftlerin und selbstständige Personal Trainerin aus Verden bei Bremen: „Diese Frauen trainieren falsch.”

Fehler Nr. 1: Auspowern auf Cardiogeräten
Chance: „Wer mit voller Kraft trainiert, hat eine viel zu hohe Pulsfrequenz und kann nicht lange durchhalten. Obwohl Sie total k.o. sind, hat der Körper kaum Kalorien verbraucht.“ Der Gesamtkalorienverbrauch steigt mit der Dauer des Trainings.

Fehler Nr. 2: zu geringe Gewichte
Chance: „Wer zu kleine oder gar keine Gewichte wählt, fordert die Muskeln nicht. Sie brauchen einen Reiz, damit sie wachsen und den Körper formen.” Und keine Angst, sie werden nicht sofort aussehen wie Arnie Schwarzenegger. Chance: „Frauen haben nicht die genetische Veranlagung, große Muskeln aufzubauen.“

Fehler Nr. 3: einseitiges Muskeltraining
Chance: „Wer unangenehme Übungen meidet, riskiert Haltungsschäden. Achten Sie darauf, auch immer den Muskel-Gegenspieler zu trainieren: Innen- und Außenseite der Beine, Rücken und Bauch. “

Damit Sie sich nicht umsonst im Fitness-Studio abrackern und frühzeitig aufgeben, lesen Sie links die Tipps der Personal Trainerin, wie Ihr Training effektiv wird.


Tipp1

Chance: „Zu einem effektiven Training gehört neben Ausdauer- und Krafteinheiten immer auch eine gesunde Ernährung. Reduzieren Sie Kohlenhydrate und Fett, und essen Sie mehr Ballaststoffe.“ Machen Sie aber keine strenge Diät! „Das fördert nur den Jojo-Effekt, wenn Sie wieder normal essen.“ Gegen Heißhunger nach dem Training hilft oft schon, etwas Wasser zu trinken.

Tipp 2

Trennen Sie Ausdauer und Krafttraining. Chance: „Auspowern oder endlose Wiederholungen derselben Übung sind nicht effektiv. Wer abnehmen will, muss sowohl Ausdauer und Kraft trainieren am besten an verschiedenen Tagen. Entscheidend ist die Dauer und individuell richtige Intensität des Trainings. Wer seinen Körper straffen will, muss Muskeln aufbauen.

Tipp 3

Chance: „Je länger Sie trainieren, desto mehr Kalorien verbrauchen Sie. Ein effektives Ausdauertraining dauert mindestens 45 bis 60 Minuten.

Tipp 4

Stemmen Sie Gewichte! Chance: „Wenn Sie mehr als 15 Wiederholungen an einem Gerät richtig ausführen können, wählen Sie ein höheres Gewicht.“Das Training muss anstrengend genug sein. Nur so können Sie moderat Muskeln aufbauen. Chance: „Muskeln werden stärker durchblutet als Fett und verbrauchen mehr Energie, daher erhöht sich mit den Muskeln auch der Grundumsatz des Körpers.

Tipp 5

Bauch-weg-Übungen gibt es leider nicht. Chance: „Die Verteilung des Körperfettes ist genetisch bedingt.“ Fettzellen können nicht in Muskelzellen umgewandelt werden. Mit Bauchübungen können Sie Ihre Bauchmuskeln trainieren. Damit der Sixpack aber sichtbar wird, hilft nur Ausdauertraining.

Tipp 6

Trainieren Sie regelmäßig. Chance: „Zwei- bis dreimal pro Woche sind nötig, um abzunehmen und den Körper zu straffen.“

Weizengras - gesundes Grün? Endlich eine Ernährungsstudie zu der Wirkung von Weizengras

22. Mai 2009

Eine Fülle von Gesundheitsratgebern widmet sich dem Einsatz von Weizengras-Saft als natürliches Heilmittel. Nicht selten wird es darin als wahres Gesundheitselexir angepriesen. Unter Weizengras versteht man das grüne Weizen-Pflänzchen, das noch vor dem Sprießen, also bevor die typischen Ähren entstehen, geerntet wird. Weizengras kann frisch als Saft oder in Form eines Nahrungsergänzungsmittels verzehrt werden.

Wissenschaftlich fundierte Studien zu gesundheitlich relevanten Wirkungen von Weizengras gibt es bisher jedoch kaum. Was tatsächlich hinter dieser neuen “Gras-Wellness” steckt, haben Wissenschaftler des Max Rubner-Instituts in einem aktuellen Forschungsprojekt zusammen mit Lebensmittelverfahrenstechnikern der Universität Karlsruhe und der Pfälzer Walter-Mühle untersucht. Hierzu verzehrten im Rahmen einer Ernährungsstudie 55 übergewichtige Männer mittleren Alters mit einem erhöhten Cholesterinspiegel vier Wochen lang Weizengras-Produkte, die mit verschiedenen Verfahren hergestellt waren. In Blutproben der Teilnehmer wurde schließlich untersucht, inwiefern Weizengras-Inhaltsstoffe vom Körper aufgenommen werden können und ob Risikofaktoren, die mit der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammenhängen, beeinflusst werden.

Zwar konnte ein solcher Einfluss nicht nachgewiesen werden, es stellte sich jedoch heraus, dass Weizengras eine exzellente Aufnahmequelle für Lutein ist, ein Pflanzeninhaltsstoff im Weizengras, eng verwandt mit beta-Carotin, dem bekannten Farbstoff in der Möhre. Lutein schützt vor freien Radikalen und hat, so vermutet man heute, eine besondere Schutzfunktion für das Auge und den Sehvorgang, da Lutein in großen Mengen in die Netzhaut des Auges eingelagert wird und den “gelben Fleck” erst gelb macht. Die Ergebnisse sollen schließlich in die Tat umgesetzt werden: Die Forschungspartner suchen nun nach Möglichkeiten, schmackhafte Lebensmittel zu entwickeln, die Weizengras enthalten und dem Verbraucher als Luteinquelle zur Verfügung stehen sollen.

Auch ein Blog dazu : http://ermi.wordpress.com/2008/04/21/getreidegrassaft-wheatgrass/